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Stamm Hagen von Tronje

Ungarngroßfahrt 28.06.2004 - 13.07.2004

Horte Mollymauk: Schummel, Müm, Stull und Schnorg.

Montag, 28.06.04

"Und da waren es nur noch vier..."

Wir, dass heißt Müm, Stull, Schnorg, ich und die Gruppe von Svende, trafen uns um 12 Uhr am Reisezentrum im Hauptbahnhof. Von Kasper, der auch noch kommen sollte, war keine Spur zu sehen. Die Minuten verstrichen und so langsam war es 12:15 und Kasper war noch immer nicht da. Das Problem war, dass um 12:28 unser Zug fahren sollte. Deswegen machten wir uns schnell zu unserem Gleis auf, wo unser Zug fahren sollte. Dort angekommen stellte ich mein Fahrrad ab und ging auf die Suche nach Kasper. Ich veranstaltet einen Sprint durch den halben Bahnhof bis zur U1 und durch die andere Hälfte des Bahnhofs wieder zurück. Jedoch konnte ich Kasper nicht finden. Als ich am Gleis ankam war es schon 12:25 und der Zug fuhr gerade ein. In dem allgemeinen Stress fiel mir dann auch noch mein Joghurtglas auf den Boden und ging kaputt. Als alle Fahrräder im Zug waren, ging noch ein letzter Blick nach draußen, ob es Kasper nicht doch noch geschafft hätte. Jedoch schlossen sich die Türen und der Zug rollte los. Nun telefonierte ich erstmal mit der Mutter von Kasper, die mir sagte, dass er zum Hauptbahnhof aufgebrochen war. Sie versuchte noch einen späteren Zug für Kasper herauszufinden, was aber nicht gelang. Außer Kasper fehlten uns nun natürlich noch eine Kohtenbahn, das Beil und das Kothenseil. Die Zugfahrt an sich verlief eher unspektakulär, wobei wir in Heidelberg und in München umsteigen mussten.

Schummel

Dienstag, 29.06.04

Wir haben alle relativ gut, in dem Zug von München nach Györ, geschlafen. Wir sind etwa um 9 Uhr in Györ angekommen. Der Schaffner hatte uns aber erzählt, dass wir um 9:30 in Györ ankommen würden. Wir wollten uns deshalb kurz vor neun auf den Weg machen. Doch um kurz vor neun trafen wir schon in Györ ein. Also sprinteten wir zu unseren Fahrrädern. Ein Schaffner erwartete uns bereits schon. Wir holten unsere Fahrräder so schnell wie es ging aus dem Zug und verabschiedeten uns von dem Schaffner. Dann packten wir unsere Fahrräder und fuhren aus dem Bahnhof. Dort trafen wir wieder die Mädchen. Dann aßen wir mit den Mädchen erstmal vor dem Bahnhof. Als wir fertig waren, haben wir uns von den Mädchen verabschiedet und wollten unser Geld tauschen. Wir tauschten unser Geld zu einem Kurs 259 Forint zu 1 Euro. Das einzigste Problem war, dass wir zu große Scheine hatten und so erstmal Einkaufen mussten. Da Kasper nicht dabei war, mussten wir uns noch ein Beil kaufen. Ich musste das Beil natürlich nehmen. Dann fuhren wir los in Richtung Tata. Wir fuhren 57 km mit mehreren kleinen Unterbrechungen, unter anderem mussten wir Einkaufen, Schnorg packte ab oder wir machten Pausen. Wir holten auch noch Wasser. Gegen 4 fingen wir an einen Lagerplatz zu suchen. Der erste Versuch war ein ziemlicher Reinfall, da wir einen langen Feldweg hineinfuhren, jedoch nichts fanden. Wir mussten wieder zurückfahren und fuhren dann weiter nach Tata. Dann überlegten wir uns, wo wir einen Lagerplatz finden könnten. Wir entschlossen nicht nach Tata zu fahren, sondern auf eine andere Straße abzubiegen. So fuhren wir einen Berg hoch, wo wir den fast perfekten Lagerplatz fanden - mit einigen Mängeln. Es lag viel Müll herum; Es war dicht an der Straße und der Untergrund war hart. Als wir das gesehen hatten, entschloss sich Schummel weiterzufahren und noch einen anderen Lagerplatz zu suchen. Schummel wurde fündig und präsentierte uns den fast perfekten Lagerplatz. Er sah schon wesentlich besser aus als der vorherige. Es war fast kein Müll da und der Boden war angenehm weich. Aus langen Pfadfindererfahrungen weiß man, dass es nicht den perfekten Lagerplatz gibt. Es liefen mehrere Schafe auf dem Lagerplatz herum. Dann nach einiger Zeit kam ein Mann an. Er sprach weder Deutsch noch Englisch. Er sprach vielleicht Japanisch, aber wir sprechen ja kein Japanisch. Nach einigen Diskussionen konnten wir uns einigen, dass wir unseren Ochsenfrosch und Kröte aufbauen durften. Müm und Schummel bauten die Kröte auf und Schnorg und Ich holten Wasser bei einer alten Frau, die gerade den Rasen sprenkelte. Sie sprach auf kein Deutsch oder Englisch. Aber sie verstand uns trotzdem. Als wir zurück waren, waren Schummel und Müm fertig mit dem Aufbauen. Danach bauten wir unseren Ochsenfrosch auf, sammelten Holz und aßen Korv Stroganov.

Mittwoch, 30.06.04

Wir waren ungefähr um 9 Uhr aufgestanden. Wir benutzten alle die Zahnbürste zum Zähneputzen. Da sahen wir zum ersten Mal, dass sich Schummel rasierte, Wir holten alle unsere Frühstückssachen zum Essen. Als wir fertig waren, packten wir unsere Sachen. Ich war wieder am langsamsten. Als ich endlich soweit war, fuhren wir los. Es ging ziemlich Bergauf und die anderen fuhren viel schneller als ich. Das geschah insgesamt 9 mal so. Als wir in ein Dorf kamen, beschloss Müm den Chicks Noten zu geben. Und das taten wir bei jeder Frau oder Jungendlichen. 5- war die schlechteste. Dann kamen wir in ein Dorf, wo wir AD und D spielten. Wir sollten solche komischen Gallertwürfel und Schatten bekämpfen. Ich fand das Spiel doof. Dann lag da so 'ne Mumie mit so 'nem Schild drauf, wo so'ne Kugel von 'nem Magier versteckt war. Langweilig. Naja, dann fuhren wir noch ein paar Kilometer bis wir einen Lagerplatz fanden. Müm sah eine Wiese. Schummel meinte, die wäre zu dicht an der Straße. Wir befuhren die Wiese und sahen Links eine viel bessere Wiese. Die war Perfekt! Schummel meinte Müm und ich sollten Wasser holen und die beiden anderen bauen auf, machen Essen und suchen Feuerholz. Das taten wir. Müm und ich dachten, wir lassen uns Zeit, damit wir nicht helfen müssen. Wir verfuhren uns einmal und dann fanden wir auch endlich ein Haus. Der eine Mann konnte a little bit English. Und so verständigten wir uns mit dem Mann " Can we have some Water?" fragte Müm. "Yes you can", sagte der Mann. Er gab uns das Wasser und wir verschwanden. Da kam ich auf die Idee, über die Gleise zu fahren, was wir leider taten. es war so richtig hubbelig und och kippte andauernd mit meinen Fahrrad um. Nach einer halben Stunde Fahrt, kamen wir endlich an unserem Platz an und bereiteten das Essen vor. Danach fingen wir Glühwürmchen, die so lustig aussahen. Naja. Dann gingen wir ins Bett. Gute Nacht!

Schnorg

Donnerstag, 01.07.04

Als ich aufwachte hörte ich Schnorg und Stull reden. Nachdem ich mich bei Schnorg erkundigt hatte wir spät es war - es war 10 - mussten wir uns in Zeichensprache unterhalten, da keiner Lust zum Fahrradfahren hatte. Denn wen wir nämlich Lärm machen würden, würde Schummel aufwachen und wir müssten weiterfahren. Mit der Zeichensprache ging es auch sehr lange gut, bis Stull anfing zu husten. Naja, als Schummel dann aufwachte und sich aufregte, dass es so spät sei, mussten wir schnell aufstehen. Nachdem wir uns die Zähne geputzt hatten und wir gegessen hatten, fing Schnorg an zu packen. Nachdem er es mit Schummels Hilfe geschafft hatte zu packen, fiel ihm ein, dass der Spaten auch zu seinem Gepäck gehörte und er deswegen noch mal alles abpacken müsste. So ging es dannauch noch mit anderen Sachen, wie Isomatte, Schlafsack und so weiter. Nachdem er dann schaffte alles aufzupacken, ging es dann los. Als wir an einer Pumpe uns waschen wollten, kamen auf einmal aus allen Häusern Leute. Eine Oma probierte uns mit Kirschen voll zustopfen, während Schummel einem anderen Mann mit Händen und Füßen unsere Route zu erklären versuchte. Als wir uns fertig gewaschen hatten und die Kirschen und Pfannekuchen gegessen hatten, durften wir dann weiterfahren. Nach ein paar weiteren Stunden, gingen wir auf Lagerplatz-Suche und fanden einen guten nun perfekten Lagerplatz. Wir einigten uns, dass Schnorg und Ich Wasser holen sollten und die anderen, Stull und Schummel, aufbauen sollten. Auf dem Weg zur Pumpe fanden Schnorg und Ich noch Hanfblätte, die wir zum Trocknen pflückten. Aber Hanfblätter verliert man oft. Nachdem wir Wasser geholt hatten und Schummel und Stull aufgebaut hatten, fingen wir an Feuerholz zu sammeln und zu kochen. Aber während des Essens fing es auf einmal an zu regnen. Nachdem wir uns alle in einer Dreieckskonstruktion, die wir schnell zu drei Kröten umgebaut hatten, verkrochen hatten, schliefen wir alle ein, außer Schnorg, der auf einmal anfing Stull anzuschreien. Stull hatte ihn gegen die Kohtenbahn gedrückt, weil es leicht Bergab ging und. Und wie wir Wissen sind Kohtenbahnen nicht wasserdicht, wenn man sie berührt und so war Schnorgs Schlafsack voll mit Wasser. Aber das war dann auch die letzte Aktion an diesem Tag.

Müm.

Freitag, 02.07.04

Ich wachte auf, weil irgendetwas anders war. Der Regen prasselte auf die Kohtenbahn. Jetzt bemerkte ich auch was anders war. Ich war nicht, wie sonst, durch die Hitze der Sonne sondern durch den Regen aufgewacht. Da ich das Wetter nicht wahrhaben wollte, drehte ich mich um und schlief erst einmal weiter. Aber es half alles nichts, das Wetter wurde nicht besser. Also wurde mit den anderen erst einmal diskutiert - Was machen... Wir kamen zu dem Beschluss nicht weiterzufahren und hier zu warten, bis das Wetter besser wird. So frühstückten wir in unseren Kröten, die wir zuvor mit Ponchos verbunden hatten. Danach wurde erst einmal eine Runde AD and D gespielt. Als wir damit fertig waren, überlegten wir uns, dass wir alle zusammen ins nächste Dorf fahren und einkaufen wollten. Dies wurde dann auch zum größten Teil an diesem Tag, da wir uns viel Zeit ließen und ich z.B. auch eine halbe Stunde bei Penny an der Kasse anstand um Zwiebeln und Äpfel zu bezahlen. Zurückgekommen nutzten wir eine Regenpause um schnell Himmel und Erde zu kochen. Danach schliefen wir bei dem prasseln des Regens irgendwann ein.

Schummel

Samstag, 03.07.04

Wir standen ca. um 9 Uhr auf. Nach dem aufstehen aßen wir Müsli, welches wir am Vortag gekauft hatten. Nach dem Essen packten wir den Rest ein und fuhren los bis zum nächsten Laden. Dort kauften Schummel und Müm Gemüserissotto und Käse-Sahne-Sauce und Nudeln ein. Nach dem Einkaufen fuhren wir weiter in Richtung Balaton. Nach mehreren anstrengenden Kilometer Fahrradfahrens, wir mussten zwischendurch immer wieder auf Schnorg warten, der einen nicht so guten Tag hatte, kamen wir an ein kleines Dorf. Wir waren alle relativ abgestrampelt und so setzten wir uns alle an ein Denkmal. Wir aßen erstmal unser Brot auf und anschließend gingen wir noch ein Eis essen. Das schmeckte sehr gut und gestärkt fuhren wir so weiter. Wir machten uns auf die Suche nach der Route der Johannes² Horten (2002). Nach einigen Komplikationen fanden wir endlich die richtige Abbiegung. So fuhren wir immer der Nase nach, bis wir auf die Route von Johannes² stießen. Zwischenzeitlich hatte Schnorg wieder eine gute und eine schlechte Phase. Wir fuhren alle in einer Reihe und dann mal wieder nicht. Schnorg war mal wieder ziemlich weit hinten. Nach einiger Zeit in dieser Konstellation überholte uns ein Auto und hielt vor uns an. Ein Mann kurbelte das Fenster herunter und versuchte uns irgendwas zu vermitteln. Wir verstanden ihn nicht. Doch ein Wort verstanden wir ziemlich gut, denn er nannte Schummel einen Idiota. Das fanden wir alle ein wenig komisch, außer Schummel, der fuhr evtl. gekränkt weiter und schließlich trafen wir auf die Route von Johannes² und begaben uns auf die Suche nach ihren Lagerplatz. Doch wir fanden ihn nicht. Wir fuhren kurze Wege rein. Wir fuhren lange Matsch-wege rein, was mein Rad wohl garnicht mochte, da es kapitulierte. Ich musste es erstmal wieder Saubermachen. Als das alles erledigt war, mussten wir eine ganze Zeit weiterfahren. Wir fuhren Berge hoch, Berge runter und Berge hoch. Irgendwann kamen wir an einen kleinen See, wo ein Feldweg hineinführte. Ich musste wieder mit Schummel hineinfahren. Diesen Weg mochte mein Fahrrad auch nicht besonders. Es gelangte wieder Schmutz zwischen Schutzblech und Reifen. Ich entrümpelte mein Rad schon wieder. Schummel fuhr weiter und versuchte einen Lagerplatz zu finden. Nach ein paar Minuten war mein Fahrrad wieder frei und ich fuhr Schummel hinterher. Nach einer Weile trafen wir uns. Schummel hatte am Wegrand eine kleine freie Wiese entdeckt. Das sollte für heute unser Lagerplatz sein. Wir bauten nach einiger Zeit einen Ochsenfrosch und eine Kröte auf und Schummel und Müm suchten derweil Feuerholz. Dann kochten wir Nudeln mit Käse-Sahne-Sauce, was relativ lecker war. Hiernach gingen wir ins Bett.

Stull.

Sonntag, 04.07.04

Finale: Portugal-Griechenland

Wir sind gegen 9 Uhr aufgestanden und gingen erstmal auf Klo. Als Schummel aufgewacht war, sagte er: "Packt eure Fahrräder, wir müssen schnell los". Das taten alle außer Ich! Ich und mein Fahrrad verstehen uns überhaupt nicht. Immer ist etwas schrott! Diesmal war es die Gangschaltung und der Fahrradständer. Der Ständer ist andauernd umgekippt und die Gangschaltung hat nicht mehr geschaltet. Naja, danach sind wir 20 km zum Balaton geradelt. Das war richtig schön. Ich hab mir einen Wasserball gekauft und dann gings los mit dem herum gewerfe. Wir (Müm und ich) warfen immer auf Stull. Dann legten wir eine Pause ein und ich spendierte allen ein Eis. Als ich bezahlt hatte, trafen wir auf einen Deutschen, der uns sagte wie die Spiele im Halbfinale ausgegangen waren und meinte, das heute das Finale sei. Da baten wir Schummel mit uns in ein Restaurant zu fahren und das Finale zu gucken. Es meinte seinetwegen ja, aber wir müssten uns dann jetzt eine Lagerplatz suchen. Das taten wir dann auch. Wir fuhren durch irgend so ein Dorf und während wir einen Berg herunterfuhr platzte Müms Felge. Das hieß, wir mussten an diesem Ort einen Platz suchen. Überall nur Felder außer ein Busch. Dort legten wir unsere Sachen rein und fuhren mit den Rädern zu dem nächstgelegenem Restaurant. Als wir eine Kneipe fanden, fragten wir dort, ob wir das Finale hier gucken können. Sie sagten ja. Da dieser Fernseher aber zu klein war, stellten wir Müms Fahrrad ab und suchten weiter nach einem Restaurant. Stull und ich fanden eins, dass war: Perfekt! Wir sagten, wir kommen so gegen 20:30 Uhr wieder. Dann kauften wir ein und aßen Brot. Um 20:30 Uhr gingen wir dann zum Restaurant und jeder bestellte sich ein Getränk. Irgendwann in der zweiten Halbzeit fiel das erste Tor für Griechenland, so wie es dann auch am Ende stand. Die Portugiesen heulten alle. Das war lustig. Dann gingen wir nach Haus und schliefen unter blauen Himmel ohne Kohte und ich sagte noch zu allen: Gute Nacht.

Schnorg

Montag, 05.07.04

Ich wachte auf, weil mich etwas im Gesicht stach. Ich blinzelte in Richtung Himmel. Über mir war keine Kohtenbahn aufgespannt, sondern ich lag im freien - Da noch ein Stich! Jetzt war ich wach. Ach ja, gestern konnten wir nichts aufbauen, weil es so spät war. Ich wartete bis die anderen aufwachten. Das dauerte nicht sehr lange. Bald wachten die anderen, auch lästernd über die Mücken und die Sonne, auf. Außer Schummel, der sich ein Mückennetz aufgebaut hatte und im Schatten lag. Nachdem er auch aufgewacht, aßen wir Frühstück, packten die Sachen und fuhren los. Das heißt, wir mussten schieben, weil mir, Müm, ja am Vortag die Felge geplatzt war. So schoben wir zu einer Touristen-Information, um zu fragen, wo ein Fahrradladen sei. Er war 2 km weit weg. Als wir ankamen, sahen wir, dass es ein Fahrradverleih war. Da es viel zu anstrengend durch die ganze Stadt zu schieben, machten wir aus, dass Schummel und Stull nach einem Fahrradladen suchen sollten und Schnorg und Ich bei dem Gepäck bleiben sollten. Wie sich herausstellte, gab es gar keinen Fahrradladen in dieser Stadt. So mussten sie in die nächste Stadt. Schnorg und mir wurde aber schnell langweilig und so kamen wir auf die Idee, uns bei dem Laden um die Ecke etwas zu kaufen. Zuerst ging Schnorg. Schnell war alles aufgegessen. Dann ging ich, aber auch dies Mal war alles schnell weg und so kamen wir auf die Idee, beide zu gehen. Als wir von unserem Einkaufsbummel zurückkamen, kam uns Schummel mit wütender Miene entgegen"Seid ihr bescheuert das Gepäck ohne Aufsicht liegen zu lassen". Nachdem er sich ausgeregt und wir die harte Strafe von den Rest der Großfahrt abzuwaschen bekamen und wir ei kleine dumme Lämmer dastanden, ging es weiter. Wir erfuhren, dass der Fahrradladen zwei Tage bräuchte. Also brauchten wir schnell einen Lagerplatz und da sahen wir das Schild Camping direkt vor unserer Nase. Schummel rechnete schnell, ob wir es uns leisten konnten und dann ging er in den Garten, wo das Schild stand. Er kam schnell wieder... Ja und jetzt schnell aufbauen. Da Bergfest war und am Bergfest man immer gut isst, gab es an diesem Bergfest Wurstsalat. Danach grillten wir auf einem Einweggrill. Nach dem grillen gingen wir baden. Es war echt cool alleine im Balaton zu baden. Nachdem wir uns schnell abgetrocknet hatten machten wir Pudding. Danach wuschen wir ab und gingen zu Bett.

Müm

Dienstag, 06.07.04

Ruhetag - bzw. 60 km für einen Gepäckträger

Da wir am Vortag Bergfest gehabt hatten und so etwas später ins Bett gekommen waren, standen wir an diesem Tag etwas später auf. Uns weckte jedoch die Sonne und so waren wir schon um 10 Uhr wach. Nun schnell Cornflakes und Milch eingekauft und gegessen und schon war's 11 Uhr. Da ich noch einen neuen Gepäckträger brauchte, weil bei meinem 3 von 6 Verstrebungen gebrochen waren, machte ich mich auf einen weiteren Fahrradladen zu suchen, da der gestrige keinen passenden Gepäckträger für mich gehabt hatte. Man sagte mir, dass es in dem 25 km entfernten Balatonelle noch ein Fahrradladen gäbe. Also noch eine leere Packtasche für den späteren Einkauf mitgenommen und schon ging's los. Die Hinfahrt war schweißtreibend, da es schon sehr heiß war. Dort angekommen fragte ich noch mal nach dem Fahrradladen und fuhr dann dort hin. Der Weg führte mich zu einem Hinterhof eines Fahrradverleihs, dessen Besitzer mich aber zum richtigen Fahrradladen führten. Dort angekommen schloss ich mein Fahrrad ab und nahm meine Lenkertasche ab. Und damit war der Fehler gemacht. Denn als ich zwei Minuten später mit dem Fahrradhändler zu meinem Fahrrad zurückkehrte, um ihm zu zeigen welchen Gepäckträger ich bräuchte, war meine Packtasche nicht mehr am Fahrrad. Dies bemerkte ich aber erst mal nicht, da ich zu beschäftigt war dem Händler klar zu machen was ich bräuchte. Erst als ich den neuen Gepäckträger hatte und gerade losfahren wollte merke ich, dass meine Packtasche fehlte. Also wurde wild herumgesucht, aber sie war weg. Also machte ich mich auf den Rückweg. Jedoch nach etwa 5 km war ich der Meinung ich hätte die Packtasche beim Fahrradverleih vielleicht schon abgemacht. Also fuhr ich den Weg noch mal zurück, jedoch war sie dort auch nicht. Da ich nun so eine Wut auf denjenigen, der mir die Packtasche geklaut hatte, im Bauch hatte war der Rückweg relativ schnell zurückgelegt. Bei unserem Platz angekommen, ging es mit den Zurückgebliebenen erst mal im Balaton baden. Das tat sehr gut, besonders nach einer sehr heißen und schweißtreibenden Fahrradtour.

Als wir mit dem Baden fertig waren, mussten wir sehr bald unsere gewaschene Wäsche, die in der Wachmaschine gewaschen wurden war, abhängen, da es anfing zu gewittern. Also verkrochen wir uns in unsere trigonomische Krötenansammlung und spielten AD and D. Zwischendurch aßen wir noch kalt und gingen dann zeitig ins Bett. Da ich mich den ganzen Tag geärgert hatte, dass meine Packtasche geklaut wurden war, war ich froh, dass der Tag zuende war.

Schummel

Mittwoch, 07.07.2004

"Weiterfahren mit der neuen Felge"

Wir standen ca. um 10 Uhr auf. Wir lagen etwa noch eine halbe Stunde in unseren Schlafsäcken, während Schummel sich wusch und darauf wartete, dass wir aufstanden. Als es ihm zu bunt wurde, sagte er, dass wir jetzt sofort aufstehen sollten. Also standen wir nun langsam auf und wuschen uns gemächlich. Anschließend frühstückten wir dann ziemlich rasch, denn Schummel und Müm mussten um 11:30 am Fahrradladen sein. Nachdem wir um 11 fertig waren mit frühstücken, fuhren Müm und Schummel schnell zum Fahrradladen. In der Zwischenzeit packten Schnorg und Ich und machten den Lagerplatz halbwegs inOrdnung. Als Müm und Schummel wiederkamen, war es ungefähr 13:30 Uhr. Schummel hatte sich einen Rucksack für seine geklaute Packtasche gekauft. So versuchte Schummel zu packen - mit einem Rucksack und einer Packtasche - was ihm auch halbwegs gelang. Dabei packte Müm auch sein Fahrrad. Schummel bezahlte noch kurz den Platz, was 6000 Forint kostete. Nun endlich konnten wir losfahren. Wir fuhren durch Siofok und die restliche Zeit fuhren wir über Landstraßen. Nach diesem öden Fahren, kamen wir an einen Feldweg, den wir dann auch hineinfuhren, Es stank dort ziemlich. Das war uns egal und deshalb entschlossen wir uns unseren Lagerplatz an dem Maisfeld aufzubauen. Das Los des Wasserholens traf mal wieder mich und Schnorg. Doch zum Glück war es nicht weit. Wir fuhren einen Berg hoch und sahen eine Pumpe. Wir hielten an und füllten unsere Wassersäcke auf. Als wir zurückkamen, kamen Schummel und Müm gerade aus dem Wald raus, wo sie Feuerholz und Krötenstangen besorgt hatten. Darauf mussten Schnorg und Ich Feuerholz suchen. Als das getan war, versuchte Schummel das Feuer mit seinen selbstgemachten Spänen anzuzünden. In dem Moment kamen Müm und Ich zum dem eindeutig besseren Reisich. Als das Feuer brannte, der Reis fertig war und das Gemüse gekocht war, aßen wir Gemüserisotto. Hiernach gingen wir ins Bett. Schummel vergaß es fast uns ans Zähneputzen zu erinnern. Als er es dann doch gesagt hatte, putzten wir Zähne und gingen ins Bett. Gute Nacht!

Stull

Donnerstag, 08.07.2004

"Endlich mal in einem Haus schlafen!"

Wir sind ca. um 8:59 Uhr aufgestanden und ich fing schon einmal an zu packen. Nach einer viertel Stunde standen endlich auch die Anderen auf und fingen an zu packen. Nach 20 Min. waren alle fertig und wir aßen unser Brot, dass wir nach 10 Min. aufgegessen hatten. Danach fuhren wir 5 Min. bis zur nächsten Pumpe, wo wir uns alle wuschen und uns die Zähne putzten, Wir fuhren weiter und nach 17 km hielten wir an und kauften Müsli und Milch ein, welche wir gleich vor Ort aßen. Wir wuschen unsere Koschis aus und fuhren weiter und immer weiter. In einem kleinen Dorf hielten wir an und spielten AD and D. Neben der Wiese, wo wir saßen, gab es eine Eisdiele und so spendierte Schummel ein Eis für jeden. Nach 2 Stunden fuhren wir weiter und suchten nach einen Lagerplatz, den wir auch schnell fanden. Es waren mehrer leere Häuser, wo wir drin schliefen. Achso, da vor gab es noch leckeren Milchreis. Den Topf durfte ich leider abwaschen und der war ziemlich viel angebrannt. Naja, was soll's... Gute Nacht!

Schnorg

Freitag, 09.07.04

Als ich aufwachte, hatte ich das erste Mal das Gefühl ausgeschlafen zu sein. Außer mir war nur noch Schnorg wach, der probierte das Wachs vom Vortag von seinem Poncho abzupullen. Nachdem ich ihm klar gemacht hatte, dass es zu laut war, spielten wir Quartett. Aber man konnte sich auf das Spiel konzentrieren, da die Fliegen einen immer störten. Sie stürzten sich mit einmal auf einen und probierten einen auszusaugen. Nachdem auch Stull durch die Fliegen aufwachte und wir zu dritt einen höllen Lärm produzierten, wachte auch Schummel auf. Nach dem wir gefrühstückt hatten packten wir unsere Sachen. Da bemerkten Schummel und Ich, dass wir unsere Taschenmesser verloren hatten. Schummel und Ich suchten und suchten jeden Winkel ab, aber keiner fand seins wieder. Nachdem wir 20 Min. gesucht hatten, entschieden wir uns weiterzufahren. Nachdem wir endlich in der Stadt angekommen waren, wo die Fähre über die Donau pendelte, bemerkten wir, das wir uns total verfahren hatten. Nachdem wir alle Leute gefragt hatten, wie wir zur Fähre kommen würden, kamen wir dort auch irgendwann an. Nachdem wir angekommen waren, mussten wir erst mal 40 Min. auf die Fähre warten. Beim Einkaufen kam ein kleiner Junge, der sich die ganze Zeit mit Schummel versuchte zu unterhalten. Nach etwa 20 Minuten wollte wir weiter und versuchten den Jungen irgendwie loszuwerden. Deswegen versuchten wir so schnell wie möglich weiter zu fahren. Aber als wir losfuhren, schwang sich der Junge auf sein Fahrrad und fuhr uns hinterher. Da seine Gangschaltung wohl kaputt war, hingen wir ihn jedoch bald ab. Nun gingen wir auf Lagerplatzsuche. Wir fanden einen echt coolen Lagerplatz, bauten schnell unsere Kröten auf und holten Wasser. Außerdem durfte ich heute meine Kochprüfung ablegen. Ich kochte Tortellini mit Käse-Sahne-Sauce. Nachdem wir gegessen hatten, gingen wir ins Bett.

Müm

Samstag, 10.07.04

"Ankunft in Budapest - Oder: Die Läden haben ab zwölf geschlossen"

Nach einer wirklich guten Nacht, was das schlafen angeht, wachte ich irgendwann so um 10 herum auf. Schnorg und Stull waren schon wach und spielten mal wieder Quartett. Müm schlief noch. Beim Zähneputzen genoss ich erst mal die Weite der Puszta, die sich von unseren kleinen Wald aus erstreckte. Nachdem Müm auch aufgewacht war, fingen wir irgendwann an zu frühstücken. Nach dem Frühstück ging's mal wieder ans packen und was für ein Wunder Müm fand sein Taschenmesser in seiner Packtasche wieder. Es dauerte nicht lange, da hatte auch ich mein verloren geglaubtes Taschenmesser wiedergefunden. Fertig gepackt ging's los in Richtung Budapest. Wir wollten an diesem Tag bis zum Rand der Stadt kommen, da wir am nächsten Tag schon mal in die Stadt wollten, um uns die Fahrradkarten für die Zugfahrt zu kaufen. Bevor wir richtig losfuhren, machten wir jedoch an der nächsten Pumpe im nächsten Dorf halt, um uns mal wieder zu waschen. Als wir wieder losfuhren, fiel mir ein, dass ja heute Samstag war. Das Problem war, dass es schon nach 12 Uhr war und wir noch einkaufen mussten. Und so versuchten wir krampfhaft noch einen offenen Laden zu finden. Jedoch ohne Erfolg. Die Läden hatten immer schon etwa eine Stunde geschlossen. So langsam dämmerte uns allen, dass es wohl heute Abend Tütensuppen geben würde. Da das Wetter schön sonnig und warm war, gab es bei einem kleinem Eisladen erst einmal für jeden ein Eis. Danach kauften sich alle noch ein Stück Kuchen. Müm und Stull mussten sich natürlich gleich zwei Stück Kuchen kaufen und waren danach dementsprechend voll. Eine halbe Stunde später passierten wir die Stadtgrenze von Budapest. Kurz davor hatten wir etwas ungewöhnliches erlebt. Denn an jedem Feldweg, der in der Landstraße mündete, stand immer mindestens eine sehr leicht bekleidete Frau - scheinbar ein Straßenstrich mitten auf dem Land. In Budapest angekommen versuchten wir so weit wie möglich in der Stadt einen Lagerplatz zu finden, damit wir die nächsten Tage nicht einen so langen Weg haben würden. Wir fanden sogar einen Platz in einem Wald, der ganz passabel war, ausgenommen einiger Bodenwellen. Wie immer wurde aufgebaut, Wasser geholt und Holz gesammelt. Dann ging's ans Kochen. Da es heute sehr schwer war, kochte Schnorg. Als ersten Gang gab es klare Suppe mit köstlichen Buchstabennudeln und einen Hauch Tüte. Als zweiten Gang gab es exklusiven Reis in einem Traum von Tomatensuppe. Nach diesem köstlichen Essen saßen wir noch eine Zeit am Feuer, bis wir uns irgendwann zwischen den Bodenwellen zum schlafen legten.

Schummel

Sonntag, 11.07.04

Wir standen etwa um 9 Uhr auf. Wir packten unsere Sachen zusammen, taten sie in die Kröten und fuhren mit dem Fahrrad nach Budapest rein. Doch wir hatten bisher noch nicht gefrühstückt und so machten wir uns auf die Suche nach einem Laden. Das war jedoch schwerer als wir dachten. Schließlich fanden wir jedoch einen Laden. Wir kauften Cornflakes und Milch ein und aßen sie vorm Laden. Als alle gesättigt waren, fuhren wir mit dem Fahrrad runter zur Donau und dann auf eine Insel in der Donau. Dort setzten wir uns ans Wasser und unterhielten uns. Doch wurde uns dies irgendwann zu langweilig. Also fuhren wir auf der Insel weiter, bis wir an einen Park kamen. Dort suchten wir uns einen Baum und setzten uns drauf. Als wir eine Weile dort saßen, wurde uns dieser Platz auch zu langweilig. Also fuhren wir in die Innenstadt und machten uns dort auf die Suche nach einem geeigneten Restaurant für's Abschlussessen und. Als wir ca. eine Stunde gesucht hatten, fanden wir ein geeignetes Restaurant und bestellten uns jeder eine Bohnensuppe, einen Salat und Gulasch. Das Essen war ziemlich lecker, doch sättigte es nicht ganz. Also bezahlten wir und fuhren weiter zum nächstgelegenen Dönerladen.Dort kaufte uns Schummel jedem eine Pizza. Als wir diese aufgegessen hatten, machten wir uns so langsam auf den Rückweg zum Lagerplatz. Es war inzwischen etwa 8 Uhr. Als wir am Lagerplatz ankamen, machten wir noch ein Feuer und gingen ungefähr um 23 Uhr ins Bett.

Stull

Montag, 12.07.04

"Stadtbesuch und Rückfahrt"

Wir standen gegen 8:30 Uhr auf. Müm und ich wollten nicht aufstehen. Da kam Schummel und drehte uns aus den Schlafsäcken. Naja, dann packten wir unsere Sachen und fuhren Essen. Als wir fertig waren, fuhren wir zum Hauptbahnhof und gaben dort unsere Gepäck ab, damit wir in die Stadt fahren könnten. Als erstes fuhren wir auf einen Hügel, wo so eine Statue war. War ganz gut, doch als wir auf noch einen Hügel fuhren, hatte ich keinen Bock mehr. Naja, es war dann doch noch ganz gut, den da oben war eine schöne Altstadt. Danach hatten wir alle Hunger und ich schlug vor zur Pizzeria zu fahren. Doch da konnte man sich die Pizza nicht mitnehmen, deswegen beschlossen wir zu BurgerKing zu fahren und dort zu essen. Als wir fertig waren, fuhren wir zum Bahnhof, wo wir die Mädchen trafen. Wir holten unser Gepäck, bepackten unsere Fahrräder und fuhren auf die Wiese, wo die Mädchen warteten. Das war neben der Eingangshalle, wo eine komischen Band ihre Lieder spielte, die ziemlich komisch waren. Zumindest hörte es sich so an, da alles auf ungarisch gesungen wurde. Dann gingen Mümm, Stull und Ich runter in die Eingangshalle und suchten nach einem Quartett, was wir leider nicht fanden. Danach ging ich nochmal eine Pizza kaufen. Danach stiegen wir in den Zug ein. So, weiter weiß ich nicht mehr, weil ich geschlafen habe.

Schnorg

Dienstag, 13.07.04

Aufstehen, wir sind da! Alle aufstehen, wir müssen umsteigen! Stille - müdes Gähnen. Langsam blickte ich auf. Svende stand im Abteil und guckte erwartungsvoll in die Runde. Müde packten wir (Unsere Horte und zwei Mädchen) unsere Sachen und schlurften zu den Fahrrädern. Dort angekommen packten wir auf, eine Schaffnerin öffnete die Tür und wir durften in Eile die Fahrräder ausladen. Auf dem Bahnsteig durften wir erstmal das richtige Gleis suchen. Wir richteten und auf 3 Stunden Aufenthalt ein, aber als wir gerade alle Schlafsäcke ausgepackt hatten, kam ein Schaffner und bot uns an, im schon bereitstehenden Zug zu warten. Er sollte um 5:25 Uhr fahren, aber schon um 5 Uhr setzte sich der Zug in Bewegung. Nach zwei Stunden kamen wir an der letzten Umsteigestelle an. Jetzt stiegen wir in den Zug, der mit ein paar Umwegen direkt nach Hamburg fuhr. Im Zug passierte nichts spannendes, Wir spielten Mühle, Quartet und schmusten mit der kleinen Katze, die ein Mädchen in Ungarn gefunden hatte. Langsam kamen wir Hamburg immer näher. Endlich kamen wir gut und pünktlich in Hamburg an.

Müm