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Stamm Hagen von Tronje

Ungarngroßfahrt 13.07.1997 - 04.08.1997

1. Tag 13.07.1997

Abfahrt 20:28 Uhr Hauptbahnhof Hamburg. Wir fahren in Rich- tung Wien. Jonathan, Lars und Paddy spielten Skat. Um 24:00 Uhr sind wir dann ins Bett gegangen.

Jannik

2. Tag 14.07.1997

Wir haben im Zug nicht viel geschlafen. Der Durchschnitt lag bei ca. einer Stunde. Gegen 05:00 Uhr haben Clown, Johannes und Raphael Canasta gespielt. Um 09:00 Uhr sind wir in Wien angekommen. Dort haben wir unsere Fahrräder abgegeben, und haben uns dann in die Altstadt begeben. Wir aßen Früh- stück in einem kleinen Park. Dann sind wir in ein Naturkunde- museum gegangen, wo es viele Tiere zu sehen gab. Danach aßen wir ein Eis. Kurz darauf trennten wir uns. Raphael, Johan- nes und Clown Besichtigten noch weiter die Altstadt. Die an- deren gingen zum Heldenplatz. Um 15:00 Uhr trafen wir uns, und machten uns auf den Weg zum Bahnhof. Wir holten un- sere Fahrräder und stellten bestürzt fest, daß wir das ganze Gepäck abladen mußten, um in dem Zug nach Budapest zu kommen. Wir kamen um kurz nach 19:00 Uhr in Budapest an. Dort fuhren wir aus der Stadt raus. Wir fanden erst nach ca. 15 km ein Lagerplatz in einem Autobahndreieck. Wir schliefen unter freiem Himmel.

Clown

3. Tag 15.07.1997

Janis, Jannik und Schlicki weckten uns um 09:00 Uhr. Wir packten unsere Räder und Fuhren los. Nach ungefähr 15 km kamen wir an einen kleinen Laden, dort kauften wir uns eine Wassermelone, die wir dann dort aßen. Einige Kilometer später kamen wir an eine Tankstelle, wo wir dann unsere Trink- flaschen auffüllten. Nach ca. 1 ½ Stunden später kamen wir in ein kleines Dorf an eine Wasserpumpe. Dort erfrischten wir uns, wobei wir viel Spaß hatten. Danach telefonierten wir nach Hamburg und sagten, daß wir angekommen sind. Darauf folgten noch zwei Wasserpumpen, wo wir uns mit sehr viel Spaß erfrischten. Nach 60 Tageskilometern kamen wir in einem Dorf an. Dort kauften wir für das Abendessen ein und aßen ein Eis. An diesem Tag hatte Clown seinen ersten Platten. Wir fuhren weiter und suchten ein Lagerplatz, den wir dann in einem Wald fanden. Heute sind wir 68 km gefahren. Nachdem jeder sein Zelt aufgebaut hatte, aßen wir "Korv Stroganov", daß unsere erste warme Mahlzeit war. Ich und Clown spielten in unserem Ochsenfrosch noch Canaster.

Johannes

4. Tag 16.07.1997

Als wir aufgewacht sind (ungefähr um 11:30 Uhr) waren die anderen noch nicht wach. Als sie wach waren und zusammen- geräumt hatten, haben wir gegessen. Die Fliegen haben echt genervt!!! Dann sind wir losgefahren, nach 10 km kamen wir in ein Dorf. Da haben wir uns erst einmal was zu Trinken gekauft, dann sind wir zu einer Wasserpumpe gekommen. Dann sind wir wieder in ein Dorf gekommen, da haben wir eingekauft. Dann haben wir Aprikosen gegessen und haben ein Lagerplatz gesucht, Kohten aufgebaut und Italienische Tomatensuppe ge- gessen.

Janis

5. Tag 17. 07.1997

Als wir aufgewacht waren, sind wir in die Stadt gefahren. Jo- nathan, Lars und Paddy sind einkaufen gegangen. Dann Haben wir Frühstück gegessen. Als wir gegessen hatten dann durften Janis, Jannik und ich in ein Geschäft gehen, dann durfte der Rest gehen. Dann sind Jannik, Janis und ich Postkarten ge- kauft und Briefmarken. Janis und Jannik haben Briefe geschrie- ben und abgeschickt. Als wir ein Lagerplatz gefunden hatten, haben wir Geschnetzeltes gegessen. Abends haben wir keine Kohte aufgebaut. Dann hat es angefangen zu regnen.

Schlicki

6. Tag 18. 07.1997

Als wir aufwachten regnete es und die, die draußen geschlafen hatten waren ziemlich naß. Jonathan, Lars und Jannik sind ein- kaufen gegangen. Währenddessen spielten wir Karten. Wir machten einen Tag Pause, weil es am Tag noch manchmal ge- regnet hatte.

Raphael

7. Tag 19. 07.1997

Nachdem wir den letzten Tag erfolgreich mit "Himmel und Erde" bestritten hatten, setzten wir unseren Weg nach Szeged fort. Während der Fahrt hielten wir wie immer an einigen blauen Wasserpumpen und Supermärkten an, wo wir uns mit Mag-nums der Sorten "feher", "mandula" usw. stärkten. Pa das Wet-ter, weil es in den letzten Tagen immer wechselnd gewesen war, hatten wir mit einigen Regenschauern zu kämpfen. Gott sei Dank setzte sich dann die Sonne auch einmal er-folgreich durch. So verlief die gesamte Fahrt relativ ereignislos, so das wir am Abend, in der Nähe eines kleinen Flusses, unser Nachlager aufschlagen konnten. Zuvor gab es jedoch Spaghetti Carbonara. Am Abend setzten sich noch einige um das Feuer, um zu singen und sich zu unterhalten. Als die Zeit gekommen war, legten sich auch die letzten in die beiden Kohten.

Lars

8. Tag 20.07.1997

Wie die Tage zuvor wurden wir mal wieder von den Jüngsten aus unserer Fahrtengruppe geweckt. Ich war mir kaum des neuen Tages bewußt geworden als auch schon Jemand versucht, mir die Hose unter der Kohtenbahn hinwegzusti-bitzen. Beim Frühstück beschlossen wir den Waschtag mal wieder um einen Tag hinauszuzögern. Das Wetter hielt sich die Waage, konnte sich nicht zwischen Regen und Sonne ent-scheiden, und so hatten wir die ganze Zeit Angst die nächste Nacht im feuchten Schlafsack zu verbringen, da die Wolken mit zunehmender Stunde immer bedrohlicher wurden. Der Tag auf dem Fahrrad zog sich so hin, und als wir nach langer Suche endlich einen halbwegs annehmbaren Platz für die Nacht ge-funden hatten, machte sich der erste richtige Fahrtenfrust bei mir und Larsi bemerkbar. Wir bekamen es einfach nicht hin unseren "Ochsenfrosch" aufzubauen, und als wir keine Lust mehr hatten- es war inzwischen schon dunkel geworden-, die eine Kohtenbahn war z.T. kaputt und die Stange war irgendwie auch nicht ganz das wahre, versuchten wir Jonathan zu überreden den Ochsenfrosch aufzubauen lassen, wohingegen wir das Essen machen wollten. Doch auch dies war nicht von Erfolg gekrönt, denn es stellte sich heraus, daß der Quark für Pellkartoffeln mit Tzaziki in Wirklichkeit Schweinefett war und als nun auch noch mein "Koschi" kaputt ging, war für mich der Tag gelaufen und auch die fade Tüten-suppe konnte nichts daran ändern!

Paddy

9. Tag 21.07.1997

Das Aufstehen gestaltete sich von Fall zu Fall unterschiedlich. Lars und Paddy z. B. stellten fest, daß sie ihre Kröte in einem Ameisenhaufen aufgebaut hatten. Die anderen wurden von Schlickis Gesangsübungen dann auch aufgeweckt. Die Gurken vom Vortage aßen wir als kleine Morgenmahlzeit, da das eigentliche Frühstück auf den nächsten Supermarkt warten mußte. Als wir dann unsere Räder soweit gepackt hatten, begann ein etwas mühsamer Weg zur Straße, da der Weg wohl mehr aus Treibsand, als aus irgend etwas anderem bestand. Dafür konnten wir einen kleinen Zwischenstopp an der Pfirsichplantage einlegen. Im nächsten Dorf entdeckten wir dann auch tatsächlich einen kleinen ABC-Markt, den wir um zwei Brote eine original ungarische Salami und verschiedene andere Dinge erleichterten. Nach einem guten Frühstück, wurde noch das tägliche Magnum verzehrt. Dann ging's aber auch weiter nach Szeged, wo wir neben einer Wasserpumpe auch einen Penny-Markt fanden, der von seiner Auswahl her genauso wie in Hamburg war, also eher zu wüschen übrig ließ. Also ging's weiter nach Szeged rein, wo wir dann einem Maxi-ABC-Markt begegneten. Nach einigen Schwierigkeiten wieder aus der Stadt raus zu kommen, erreichten wir dann aber eine Straße, die uns entlang der Tisza aus der Stadt führte. Bei der Suche nach einem Lagerplatz für Waschtag entdeckten wir eine kleine Fähre, mit der wir dann übersetzten, in der Hoffnung auf der anderen Flußseite einen geeigneten Lagerplatz zu finden. Das mißlang allerdings und wir mußten einen kleinen Zwischenstopp einlegen, da sich über uns eine große Ge-witterwolke aufgebraut hatte. Kurz entschlossen fuhren wir dann weiter durch ein seltsam verlassenes Gebiet, in dem an-scheinend nach Erdöl gebohrt wurde. Kurz bevor es dann dun-kel wurde fanden wir eine alte Ruine, die von uns beschlag-nahmt wurde. Während Paddy sich mit seinen Leuten im Haus einrichtete, bauten die anderen davor Kröten auf. Zu später Stunde gab es dann noch Schweinepfeffer, bevor endgültig Nachtruhe einkehrte.

Jonathan

10. Tag 22.07.1997

Wir wachten um ungefähr 12:00 Uhr auf. Wir haben wie immer das Frühstück auf den Mittag geschoben. Als wir dann endlich fertig waren sind wir 15:00 Uhr losgefahren. Nach ungefähr 20 km sind wir dann in eine Kleinstadt gekommen. Hier haben wir an einer Pumpe die Flaschen aufgefüllt. Dann sind wir ein-kaufen gegangen. Dann sind wir noch 7 km gefahren, bis wir an einen See gekommen sind. Da haben wir ein Lagerplatz ge-funden. Es gab heute Labskaus. Um ungefähr 01:30 Uhr sind wir ins Bett gegangen.

Jannik

11. Tag 23.07.1997

Heute sind wir außergewöhnlich früh aufgestanden. Wir wollten schon um 10:00 Uhr frühstücken, aber das hat dann nicht ganz hingehauen, da wir 5 Tüten schlechte Milch gekauft hatten. Dann haben wir die Kornflakes so gegessen. Da wir heute Waschtag machen wollten, sind wir mit dem Fahrrad zum Campingplatz gefahren. Dort gab es einen Badestrand, an dem wir mehrmals badeten. Als zweites Frühstück hat die Fahrten-kasse dann eine Runde Pommes für alle spendiert. Danach sind wir zur Wasserpumpe gegangen und haben dort unsere Sachen gewaschen. Da es sonst zu spät werden würde haben wir uns getrennt. Jonathan, Jannik und Clown sind einkaufen gegangen, die anderen mußten noch weiter waschen. Wir haben uns dann abends am Lagerplatz wieder getroffen. Wir haben Feuerholz gesucht und dann angefangen zu kochen. Plötzlich haben wir gemerkt, daß Jonathan morgen Geburtstag hat. Raphael, Johannes und Clown sind, mit der Tarnung Wasser zu holen, zum Campingplatz gefahren. Dort haben sie Chips und Schweppes gekauft. Als wir wiederkamen haben wir ge-gessen. Danach haben wir noch ein Happy-Birthday-T-Shirt für Jonathan gemacht. Dann haben wir gewartet bis es 00:00 Uhr ist und haben Jonathan in seinen 17. Geburtstag gefeiert. Es gab Chips und Tee und wir haben gesungen.

Clown

12. Tag 24.07.1997

Heute standen wir um 10:00 Uhr auf. Wir frühstückten und bauten die Ochsenfrösche ab und fuhren los. Wir fuhren ca. 25 km und suchten dann einen Lagerplatz fürs Bergfest. Nachdem wir einen gefunden hatten, gingen Jonathan, Paddy und Raphael einkaufen wobei Paddy einen Platten hatte. Die an-deren suchten in der Zeit Feuerholz und bauten die Kröten auf. Als Paddy, Raphael und Jonathan wieder zurück kamen, berei-teten Lars, Paddy, Jonathan und Raphael ca. 100 m vom La-gerplatz entfernt das Essen vor, denn es sollte für die anderen eine Überraschung sein. Wir warteten bis 23:30 Uhr, dann schliefen wir für ca. zwei Stunden ein. Gegen 01:30 Uhr gab es dann Essen. Es gab Rinder- und Schweinefleisch und dazu Bratkartoffeln mit Maiskolben. Gegen 03:30 Uhr gab es dann noch Tschai. Da es inzwischen angefangen hatte zu regnen tranken wir ihn nur noch in den Kröten. Danach gingen wir schlafen.

Johannes

13. Tag 25.07.1997

Wir wachten etwa um 12:30 Uhr auf. Dann wollten wir "Arme Ritter" machen. Erst haben wir das Feuer nicht angekriegt, aber dann ging es. Arme Ritter wurde aber nichts. Dann sind Jo-nathan, Clown und Johannes Einkaufen gegangen. Wir haben die ganze Zeit son Segler mit Motor gesehen. Abends wollten wir Milchreis machen, manche haben sich Tütensuppen ge-macht, weil die Milch schlecht war. Dann bin ich ins Bett ge-gangen.

Janis

14. Tag 26.07.1997

Wir sind irgendwo ziemlich früh aufgestanden. Dann sind wir ziemlich spät losgekommen. Dann sind wir einkaufen gegang-en. Dann sind wir ein bißchen gefahren. Danach haben wir in einer Ruine geschlafen.

Raphael

15. Tag 27. 07.1997

Da einige Leute die ganze Nacht durch gesungen und geredet hatten, standen wir heute dementsprechend spät auf (13:00 Uhr). Zum ersten mal auf dieser Großfahrt, gönnten wir uns morgens einen Tee. Da dies sich als sehr schmackhaft erwies, nahmen wir uns vor, dies nach Möglichkeit jeden Morgen zu tun. Nachdem alle fertig gepackt hatten verließen wir die Ruine. Die weitere Fahrt verlief relativ ereignislos, bis auf einige Stops an der obligatorischen blauen Wasserpumpe und den ebenso obligatorischen Scharmützeln zwischen Janis und den Leuten von Paddy. Nach einigen weiteren Pausen beschlossen wir nach ungefähr 25- 30 km einen Lagerplatz zum Kochen und Schlafen zu suchen. in der frühen Abenddämmerung erreichten wir einen Holperweg, wo wir unsere Fahrräder hineinschoben. Der Lagerplatz erwies sich als sehr "mückig", so daß wir auf einer kleinen Wiese unsere 2 Kohten aufbauten. Als dann das Feuer entfacht wurde, begannen die "Köche" die Zubereitung von "Korv Stroganov"(ohne Zwiebeln). Als dann alle Mägen mehr oder weniger gefüllt waren, legten wir uns zur Ruh, nicht jedoch ohne vorher unser Lied ("The Yew Tree") für den Singewettstreit auf dem Herbstlager zu üben!

Lars

16. Tag 28.07.1997

Wir wachten des Morgens in knallender Sonne auf. Die Sonne war so unnatürlich heiß, daß wir schon gegen etwa 09:00 Uhr alle wach waren und uns nach kurzer und vergeblicher Eidech-senjagd zum Frühstück begaben. Das Frühstück mit gutem Tee war vor allem für unseren Jüngsten Schlicki, der wieder einmal die köstliche Geschmacksvielfalt einer Stulle zu schätzen bekam, ein Genuß. Als dann nach dem Frühstück alles wieder eingepackt war und wir wieder losfahren konnten war es inzwischen 13:00 Uhr und die Sonne scheinte erbarm-ungslos auf uns runter. So waren die Getränke am ersten Laden den wir fanden und die anschließende obligatorische Waschung an einer blauen Pumpe noch erfrischender als sonst. Um ca. 17:00 Uhr kamen wir in einer größeren Stadt (ich kann mir die Namen der Städte einfach nicht merken) an. In jedem Falle tätigten wir einen Großeinkauf. Die Wasser-melonen aßen wir zusammen mit den wirklich sehr zu em-pfelenden Bounty-Drinks sofort. Die Schokolade sollte noch für mehrere Tage reichen, das original ungarische Gulasch gab es am Abend-, wie sich später herausstellten sollte ohne Beilage. Na ja ich möchte mich ja nicht streiten wer denn nun Schuld an der Fehlenden Beilage trug, in jedem Falle war das Essen an dem Lagerplatz, den wir inzwischen gefunden hatten, sehr delikat. Lars und ich bauten, wie alle anderen auch um ein klei-nes Wäldchen in einem Acker unsere Kröten und Ochsen-frösche auf.

Paddy

17. Tag 29.07.1997

Heute sind wir gegen 10:00 Uhr aufgestanden (Alle!). Die etwas jüngeren unter uns mußten sogar geweckt werden!!! Nach einem guten Frühstück, natürlich mit Tee, konnten wir dann auch problemlos starten. Bei der nächst größeren Straße fanden wir dann auch eine Pumpe, die unter andrem auch dazu genutzt wurde unsren jüngsten Fahrtenteilnehmer Schlicki in gemeinschaftlicher Aktion zu waschen. Anschließend gab es noch je eine Flasche Pepsi-Cola und Mirinda (nicht mal Coca-Cola gabs). Nach zügiger Weiterfahrt mit so gut wie gar keinen Zwischenstops, ließen wir auch gleich den etwas größeren Ort Jaszapati hinter uns, um den noch größeren Ort Jaszbereny zu erreichen. im nächstbesten Supermarkt kauften wir dann für Spaghetti Bolognese ein. Außerdem besorgten wir noch drei Wassermelonen und neun Danone-Joghurt-Becher, die sofort verzehrt wurden. Die Lagerplatzsuche war nicht so ganz einfach, da die nächste Bäume ca. 3 km weit weg waren. Über einen Sandweg erreichten wir dann aber doch noch ein relativ nettes Wäldchen, wo wir unsere Kröten und Ochsenfrösche aufbauten. Clown konstruierte mit mir zusammen ein Doppel-kuppel-Gebilde, was durch seine Größe einem normalen Ochsenfrosch deutlich überlegen war. Nach dem reichhaltigen Essen wurde noch kurz unser Lied für den Singewettstreit angestimmt, bevor dann Nachtruhe einkehrte.

Jonathan

18. Tag 30.07.1997

Als wir aufgewacht sind wollten wir packen und dann hat es an-gefangen zu regnen. Dann haben wir schnell unsere Pack-taschen unter den Poncho getan. Als es aufgehört hatte wollte ich den Topf abwaschen gehen und habe bei Lars und Paddy an einem Baum geschüttelt und sie wurden naß. Dann kam Paddy zu mir und schnappte nach mir und stellte mich an einen Baum. Nachdem was über war im Topf tat er Wasser und Schlamm dazu. Jonathan gab mir den Wimpel in die Hand und taufte mich. Dann haben wir gepackt und sind gefahren. Wir schoben unsere Fahrräder übers Feld an den Weg zur Straße. Es war sehr matschig. Dann sind wir zur Pumpe gefahren und haben uns gewaschen. Dann kauften wir beim ABC ein. Kurz danach fanden wir ein Lagerplatz.

Schlicki

19. Tag 31.07.1997

Wir sind heute wieder von der Sonne aufgewacht. Wir haben noch vor dem Frühstück gepackt. Zum Frühstück gab es wieder Brot. Wir sind dann um 14:00 Uhr losgefahren. Heute hatte sich die Landschaft verändert, aus Flachland wurde Hügelland. Als wir in das nächste Dorf kamen haben wir unsere Wasserflaschen aufgefüllt und haben uns gewaschen. Wir sind um 19:00 Uhr in Budapest angekommen und haben uns ein Lagerplatz gesucht und haben uns eine Feuerkohte und Ochsenfrösche aufgebaut. Heute gab es "Arabisches Reiter-fleisch".

Jannik

20. Tag 01.08.1997

Wir sind um 09:00 Uhr aufgestanden und haben um 10:00 Uhr gefrühstückt. Dann fuhren wir mit dem Fahrrad nach Budapest. Dort haben wir nach einem Krankenhaus gefragt, da Janis in der Nacht zuvor ein Stock ins Auge bekommen hatte. Die Leute (Ärzte) im Krankenhaus konnten uns nicht weiterhelfen und sagten uns die Adresse von einer Augenklinik. Wir sind in die Stadt gefahren und haben uns bei Pizza-Hut gestärkt. Da-nach sind Paddy und Lars mit Janis, mit einem Taxi, zur Augenklinik gefahren. Die anderen sechs sind losgefahren (mit dem Fahrrad), um die Rückfahrkarten zu besorgen. Dies hat wieder nicht geklappt. Wir hatten zu wenig Zeit und hatten uns ein wenig verfahren. Wir haben uns dann alle um 18:00 Uhr wieder getroffen. Da wir nun aber noch die Fahrkarten brauch-ten, fuhren Jonathan und Raphael los. Die anderen sind zum Lagerplatz zurückgefahren. Da die Beiden nicht kamen fingen wir schon an zu kochen. Gegen 00:00 Uhr sind dann Jonathan und Raphael mit den Fahrkarten angekommen. Es hatte so-lange gedauert. da Raphael die Kette gerissen war. Aber sie kamen genau pünktlich zum Essen. Es gab "Chili con Carne". Danach sind wir schlafen gegangen.

Clown

21. Tag 02.08.1997

Wir standen um 12:00 Uhr auf. Zum Frühstück aßen wir "Rührei mit Speck". Danach fuhren wir nach...