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Stamm Hagen von Tronje

Italiengroßfahrt 21.07.2000 - 05.08.2000

1. Tag, Freitag der 21. Juli 2000

Wir sind alle um 8.00 Uhr vor dem Reisebüro gewesen. Von da aus sind wir zum DB Zug gegangen und sind losgefahren. In Heidelberg sind wir umgestiegen und bis nach München gefahren. Dort sind wir wieder in ein anderen Zug gestiegen. Wo wir über nacht gefahren sind. Es war aber kein Liegewagen, also hat Marco (Harm) uns die Nacht zur Hölle gemacht.

Martin

2. Tag, Samstag der 22.Juli 2000

Wir mußten um 5.50 Uhr in Verona noch einmal umsteigen und sind dann ca. um 8.00 Uhr in Venedig angekommen. Dort haben wir uns die Stadt angeschaut. Um 15.00 Uhr sind wir dann mit dem Fahrrad losgefahren. Wir haben dann um 20.00 Uhr bei einem Bauern gefragt ob wir bei ihm übernachten könnten. Wir durften dann auf einem Wall schlafen. Nachdem wir gegessen hatten sind wir ins Bett gegangen.

Janik

3. Tag, Sonntag, der 23. Juli 2000

Nachdem wir von einer unmenschlichen Hitze geweckt wurden, badeten wir alle im nahegelegenen Bach. Als wir dann gegessen und gepackt hatten machten wir uns um ca. 12.15 Uhr auf den weg in Richtung Adria. Als wir einige Stunden gefahren waren bekamen wir alle ein Eis. Nachdem wir in die Nähe von Adria kahmen bemerkten wir das wir nicht schwimmen konnten da am Wasser alles Privatgrund war. Also machten wir uns auf nach Pisa. Als wir um 20.00 Uhr eine Frau trafen, die uns einen Schlafplatz zuwies waren wir alle sehr glücklich, denn wir hatten schon lange nach einem Platz gesucht. Als wir gegessen hatten und uns schlafen legten fing es zu allen Überfluß auch noch an zu Regnen.

Slow (Lukas)

4. Tag, Montag, der 24. Juli 2000

Nach einer regnerischen Nacht wachten wir um ca. 8.30 Uhr auf denn Harm schrie herum und machte mit Schlick (Torge) eine Schlacht aus Maiskolben (Wir lagen genau zwischen einer Plantage und einem Maisfeld). Danach aßen aßen wir vor dem Supermarkt. Das Wetter war nicht so gut den es regnete immer zwischendurch. Und nun mußte auch noch der Gepäckträger von Janis kaputt sein. Nun warteten wir bis der Gepäckträger repariert war und fuhren weiter. Später ca. 4-5 Kilometer später kahmen wir an den "Po" (der Fluß) und konnten dort auch einen super Lagerplatz finden. Nachdem wir nun gegessen hatten und noch ein bischen gesungen hatten gingen wir ca. um 24.00 Uhr in Bett.

Timm

5. Tag, Dienstag, der 25. Juli 2000

Harm weckte uns Morgens wie immer und hatte ziemlich Probleme mit dem Packen was uns lange aufhielt. Wir sind am "Po" weitergefahren denn wir dann aber später überquerten. Nachmittags sprachen wir mit Leuten und eine Frau lud uns ein bei ihr zu übernachten. Wir stellten unsere Zelte im Garten auf und bekamen leckere Spahetthies. Nachher aßen wir noch eigenes Essen und Sangen noch etwas bevor wir ins Bett gingen.

Janis

6. Tag, Mittwoch, der 26. Juli 2000

Als wir Morgens aufwachten hat uns die Frau Frühstück gemacht. Als wir gegessen hatten haben wir gepackt und ich hatte ziemlich Schwierigkeiten damit. Als es dann losging gab es keine Probleme und dem fahren stand nichts mehr im Wege. Am Abend haben wir noch schnell eingekauft und dann kahmen wir schon ans Gebirge. Da konnten wir keinen Lagerplatz finden bis uns ein älterer Mann der Deutsch sprechen konnte uns ansprach und sagte das er wüßte wo wir schlafen könnten. Dann gingen wir nach dem Essen ins Bett.

Harm

7. Tag, Donnerstag, der 27. Juli 2000

Wir sind um ca.9.00 Uhr aufgestanden und waren ziemlich müde von den scheiß Mücken die uns die ganze Zeit gestochen hatten. Dann Frühstückten wir und gingen anschließend einkaufen. Nun fing der schwierige Teil unserer Fahr an, die Berge. Wir schafften ca. 10 Kilometer bis wir nach 3 Fahrradpannen ein Lager bei einer alten Ruine aufschlugen. Nach dem Essen gingen wir ins Bett.

Aaron

8. Tag, Freitag, der 28. Juli 2000, Bergfest

Aufgrund der erhörten Sonnenintensität am Morgen wachten wir alle fertig auf. Nachdem wir dann das Italienische "Panne" (zäh wie Gummi & ohne Geschmack) genossen hatten, packten wir noch schnell unsere restlichen Sachen ein und fuhren frohen Mutes von der alten Ruine den Berg hinunter! Nach einer steilen Abfahrt (wo wir alle die Hälfte unserer Bremsen ließen) fuhren wir den nun folgendem Weg weiter und bemerkten das uns die Gegend uns sehr bekannt vorkam. Wir waren am Lagerplatz angekommen an dem Wir den vorigen Tag waren und wir ärgerten uns sehr. Wir waren regelrecht einmal im Kreis gefahren Trotz der schlechten Stimmung schafften wir noch ein paar Kilometer wo wir jedoch auch tief in die Apeninien kahmen! Zuvor hatte Jonathan und ich noch unter strengsten Geheimhaltung (?!) die Lebensmittel für das Bergfest besorg. Nach einem langem Gewitter begann wir uns nach einem Bergfestlagerplatz umzuschauen, was sich aber als sehr schwierig erwies. Endlich fanden wir dann am späten Abend etwas: Ein freier Campingplatz, wo jeder sein Zelt einfach aufbauen konnte. Also bauten wir aus zwei Kohten (Fachbegriff der Pfadfinderzelte es besteht aus vier Bahnen und diese werden dann zu einem Zelt zusammen gelegt) ein komische Konstruktion. Nun mußten wir uns einen Grill organisieren den Feuer machen war verboten. Danach Kochten wir. Irgendwann so um 24.00 Uhr gab es dann Essen nachdem wir die schlafenden geweckt haben (Ein Dank an Marco, Martin und Aaron für die Mithilfe. Diese Drei haben bei zubereiten hoffentlich gut geschlummert) Endlich gab es Essen
1. Tortellini mit Sahnesoße
2. Einen Tomaten-Mozarella Salat
3. Schinken mit Melone
4. Und zum Schluß haben wir noch TSCHAI getrunken (TSACHAI ist das Getränk der Pfadfinder nie wir das Rezept verraten. Nur die Hortenführer wissen das Rezept)
Nachdem Festschmaus sangen wir noch etwas, wobei das Regebogenlied ein Desaster auslöste, die Feuerscheite brachen bei dem Lied in sich zusammen und fielen auf meine Hose ich hatte noch zu allem Überfluß eine Kurze Hose an. Danach hat niemand außer Timm mehr das Regenbogenlied gesungen. Timm sang das Lied wohl weil er eine Naturkatastrophe auslösen wollte. Erschöpft und pappsatt verschwanden wir langsam einer nach dem anderem in seinem Schlafsack und um 2.00 Uhr waren alle müde eingeschlummert.

Lars

9. Tag, Samstag, der 29. Juli 2000

Da wir unsere Kohte um einen Baum herum aufgebaut hatten, genossen wir an diesem Vormittag den die Kohte liefernden Schatten ausgiebig um auszuschlafen. Die durchschnittliche Aufwachzeit konnte somit mit etwa 12.00 Uhr datiert werden. Auch wenn uns auf der Großfahrt kein Fahrradfreier "Tag danach" beschert war, ließen wir uns nicht davon abhalten in den lauen Wassern des nahen Flusses zu baden. Gegen 16.00 Uhr erklommen wir dann den Weg rauf zur Straße . Hinweg über zahlreiche mehr- oder weniger Kräfteraubende Hügel erreichten wir gegen 18.30 Uhr Firenzuola, wo wir sofort den "Supercato" aufsuchten, welche hierzulande glücklicherweise auch am Samstag bis 19.30 Uhr geöffnet haben. Nach gieriger Aufnahme von Cornflaces und Bananen verstauten wir die weiteren Lebensmittel und radelten munter bergauf. Um uns die heftigsten Steigungen für den nächste Tag aufzubewahren , enterten wir gegen 21.00 Uhr eine Weide, nicht sehr weit von der Straße. Immer noch papp-satt und zufrieden schlummerten wir mit sich auf Firenzuola unter freiem Himmel ein.

Jonathan

10. Tag, Sonntag, der 30. Juli 2000

Als wir auf der Kuhweide aufwachten haben wir gefrühstückt. Als wir dann gepackt hatten fuhren wir los, wir hatten jetzt einen Berg vor uns der 890 Meter hoch war vor uns, als wir aus dem Gebirge heraus kahmen mußten wir Fahrrad flicken. Sonst ist bis zum Abend eigentlich nichts passiert. Am Abend Torge, Martin und ich Wasser holen gegangen da wurden wir eingeladen im Garten zu übernachten die Frau kochte uns leckere Nudel mit Tomatesoße. Und dann ging es auch Schon ins Bett.

Harm

11. Tag, Montag, der 31. Juli 2000, Harms Brüllmanöver

Als wir am Morgen aufwachten wahren unsere Gastgeber bereits zur Arbeit gefahren. Wir Packten schnell und Harm war mal wieder der letzte. Als wir durch Florenz gefahren wahren fing es an, Martin und Harm hatten eine Fahrradpanne beide einen platten, hinten. Harm zückte gleich seine Luftpumpe und fing an langsam und gemütlich seinen reifen aufzupumpen, Martin fragte ihn ob er nach ihm die Luftpumpe haben kann, Harm fing plötzlich an zu schreien: "Nerv mich nicht sonst bekommst du sie gar nicht". Da bekamen sich die beiden in die Haare, Harm schlug Martin eine rein, aber er erwischte ihn nicht richtig und traf seine Brille die fiel zu Boden und verbog. Als nach einer weile beide reifen aufgepumpt waren fuhren wir weiter aber Harm konnte anscheint nicht mehr und mußte natürlich jede kleine Steigung schieben. Nun schafften wir nur ein kleines Stück den Harm hatte schon wieder einen Platten. Nun wurde es langsam Dunkel. Nun sollte Harm sein Fahrrad alleine Flicken doch da kam ein großes Problem wie packt man seine Sachen vom Fahrrad ab???????????????????????????? Harm: "Ich weiß nicht wie man das macht". Nagut, ich griff ein, machte seine Packtaschen ab und half ein wenig. Jonathan lag genervt auf einer Isomatte und gab nur die Antwort: "Da hast du wohl ein Problem !!!" Das ging bis in die Nacht so weiter und alle außer Jonathan fuhren schon mal vor und suchten einen Lagerplatz. Harm: "Wo ist mein Ventil oder so etwas". Jonathan ganz lässig: "Such es, Raze püüüüüü". Harm schrie die ganze Nacht durch, die Leute die da wohnten fanden das bestimmt nicht gut, und die Hunde von denen bellten ebenfalls die ganze Nacht.

Schligg

12.Tag, Dienstag, der 01. August 2000

Nachdem wir aufgestanden sind, fuhren wir nach Montelupo. Dort haben wir gefrühstückt. Nach dem Essen mußte Janis noch seinen Reifen Flicken. Danach haben sich die Horten getrennt den die Horte Merliner keine Lust mehr immer so lange auf Harm zu warten.

Merlin: Wir sind noch 30 Kilometer gefahren. Abends haben wir bei Leuten gefragt ob wir bei ihnen schlafen können. Wir durften auch bei ihnen Kochen. Es gab Nudeln mit Thunfisch.

Kormoran: Unsere Gruppe ist zu erst losgefahren doch da Harm so viele male aufpumpen mußte haben uns die anderen bald eingeholt und sind vor uns gefahren am Abend haben wir Paprikareis gegessen.

13. Tag, Mittwoch, der 02. August 2000

Merlin: Als wir um 8.30 Uhr aufwachten packten wir unsere Sachen und machten uns auf den Weg nach PISA, wo wir etwa um 14.30 Uhr ankamen. Als wir den Schiefen Turm von PISA angeguckt haben machten wir uns auf den weg nach Gombo. Als wir auf halben weg zur Küste waren kahmen wir an einem Schlagbaum und ein Sicherheitsbeamter sagte freundlich: " You can`t go in here!". Später fanden wir doch noch einen weg zum Meer, wo wir dann Baden gingen. Später suchten wir uns einen Lagerplatz in der Nähe von PISA.

Slow

Kormoran: Als wir aufstanden haben wir vergnügt gepackt. Als es dann losging fuhren wir Richtung PISA. In PISA haben wir gar nicht erst angehalten nur die Fahrkarten für die Fahrräder haben wir gekauft. Und dann ging es Richtung Mittelmeer. Aber es war alles Abgesperrt also suchten wir uns einen Lagerplatz. Dann ging es ins Bett.

Harm

14. Tag, Donnerstag, der 03. August 2000

Der zweite Tag, nahe PISA, und noch immer kein Mittelmeer gesehen! Also nach kurzem Frühstück mehr oder weniger schnell gepackt und ab nach Gombo, da hin , wo man nach Gombo kommen müßte, wäre da nicht diese Präsidialgebiet. Trotz dem haben wir die Merliner auf Anhieb getroffen und entschlossen uns (nachdem wir den unmotivierten Teil von uns an unserem alten Lagerplatz (Kormoran) zurückließen) endlich im Mittelmeer zu baden. Freundlicherweise versprachen die Zurückgebliebenen noch die Kohte aufzubauen. Nach 20 Kilometern Fahrt erreichten wir S. Maria de Pisa und stürzten uns in die kalten Fluten. Außerdem fand ein kurzes Meeting des Führungspersonals an der Strandpromenade statt, wozu aus Gründen der Geheimhaltung nur gesagt werden darf, das der Cappuchino echt klasse war! Noch kurz Wasser und Pastazutaten besorgt und dann wieder zum Lagerplatz, wo wir nach einem "Kurzem!?!" Kohtenaufbau-intesivkursus die fertig aufgebaute Kohte vorfanden und zum Abschluß unserer Großfahrt das letzte Pastamahl genossen. Erschöpft schlummerte die Fahrtengemeinschaft zum Teil unter freien Himmel ein. (Doch die ersten Mücken ließen nicht auf sich Warten!)

Jonathan

15. Tag, Freitag, der 04. August 2000

Wir sind um ca. 8.30. aufgewacht weil es ziemlich derbe geregnet hat. Nachdem wir mit dem Essenskreis fertig waren fingen wir an zu packen. Als wir fertig gepackt waren fuhren wir los nach PISA. Der Weg war nachdem Regen richtig aufgeweicht und an unseren Reifen klebte der Sand. In PISA blieben Timm und Torge bei den Fahrrädern und ich und die anderen gingen noch einmal PISA anschauen. Gegen 19.00 Uhr stiegen wir in den Zug. Die Nacht war sehr ungemütlich da alle ihre stinkenden Schuhe ausgezogen hatten.

Aaron

16. Tag, Samstag, der 05. August 2000

Ich wachte Morgen auf und es stank fürchterlich nach stinkenden Strümpfen und Schuhen. Zum teil wurde der Zug immer leerer. Wir mußten dann München aussteigen und hatten drei Stunden Aufenthalt. Um 9.00 Uhr fuhr unserer Zug wieder. Dieser Zug war sehr leer und jeder hatte ein Eigenes Abteil und es Stank auch nicht mehr so. Nun sind wir noch einmal in Nürnberg umgestiegen und mußten uns ziemlich beeilen um den anderen Zug noch zugekommen. Dieser Zug war auch leer. Ich schlief noch ein bischen darum kann ich jetzt nicht viel schreiben. Wir sind dann ca. um 19.45 Uhr in Hamburg angekommen. Mitglieder Der Horte Merlin/Kormoran die auf der Großfahrt sind unten noch einmal aufgelistet, die Spitznamen stehen immer dahinter in den Klammern. Wenn nichts dahinter steht hat die Person keinen.