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Stamm Hagen von Tronje

Bayerngroßfahrt 05.07.2002 - 18.07.2002

Freitag der 05.07.02

Wir trafen uns um 7 Uhr bei dem Reisezentrum am Hauptbahnhof. Wir gingen zum richtigen Gleis und fuhren um 8:30 Uhr los. In Würzburg mussten wir das erste Mal umsteigen. Die Fahrräder fielen einmal um während der Fahrt. In Nürnberg stiegen wir das zweite mal um. Als wir in Regensburg ankamen stiegen wir auf die Fahrräder. Als wir schon sehr lange fuhren, hieß es einen Steilen Berg hinab zu radeln. Lärmy (Jan) fuhr so schnell in die Kurve, dass er über den Lenker flog. Ein kleines Stück weiter unten fiel Pott hin. Dann kam auch noch der Förster und sagte wir können nicht auf den Rastplatz, weil Wildschweine über die Wiese geführt werden. Da mussten wir weiter zum nächsten Rastplatz fahren.

Kluschi (Christopher)

Samstag der 06.07.02

Die Nacht war schrecklich. Schnorg (Eric) hat so laut geschnarcht, dass wir alle nicht einschlafen konnten und am Morgen durften wir nicht mal ausschlafen, weil wir noch wir noch fürs Wochenende einkaufen mussten, denn der Förster hatte uns verboten ein Feuer zu machen und deshalb war die Kaltverpflegung aufgebraucht. Wir mussten ein Stück bergauf fahren, und dann ging es mit Schwung nach unten. Zum Glück hat sich keiner hingepackt. Dann mussten wir bis zum Laden radeln. Da haben wir dann auch gefrühstückt. Und dann durften wir auch im Laden Einkaufen. Dann sind wir mindestens 11 km den Berg hoch gefahren und wieder runter, weil Stetson nicht Karten und Schilder kann. Dann sind wir 22 km wieder runter. Bei einem steilen Hang unten am Fuße des Berges mussten wir uns abstrampeln, weil wir 10 km wieder hoch mussten. Als wir oben waren haben wir uns einen Lagerplatz gesucht. Es gab Himmel und Erde.

Pott

Sonntag der 07.07.02

Nach einer nicht so bequemen Nacht wachte ich am Morgen um etwa 11:00 Uhr auf. Die kleinen waren erstaunlich ruhig, im Gegensatz zur Nacht in der sie wohl um die Wette geschnarcht hatten. Nach meinem Ermessen war dabei Schnorg der Sieger gewesen. Nachdem wir Stetson um etwa 11:30 aus dem Bett bekommen hatten, fingen wir dann irgendwann an zu frühstücken. Mit vollen Bäuchen machten wir uns danach ans Packen. Um etwa 14:00 fuhren wir dann los. Wir fuhren weiter auf dem Fahrradweg, der früher eine Bahnlinie gewesen war. Am spätem Nachmittag erreichten wir Falkenstein. Von dort aus fuhren wir auf einem Fahrradweg in Richtung Wörth a.d. Donau. Nachdem wir aus Falkenstein heraus waren suchten wir uns einen Lagerplatz. Da wir aber keinen fanden, mussten wir unsere Kohten auf einer Wiese, am Wegrand des Radweges, aufbauen. Zum Abendessen gab es Nudeln mit Thunfischsoße. Leider waren die Tomaten und der Thunfisch in Dosen, wo wir doch keinen richtigen Dosenöffner mit hatten. Als alle Dosen offen waren, fühlte ich mich ich mich als wäre ich noch mal 30 Kilometer gefahren. Nach dem Essen gingen alle außer Stetson, Sven und mir ins Bett. Wir tranken noch Kaffe und Tee und gingen dann auch ins Bett.

Schummel

Montag der 08.07.02 - Der Heilige 8.7.02 oder 45,5 "World Record"

Lärmy hat mich geweckt... Wie böse. Da ich nicht wusste wie spät es war, übte ich mich im Sanitaschenwerfen und traf den Übeltäter (ich glaube am Kopf, denn er schrie kurz auf).Kaum hatte ich mich umgedreht und ordentlich gegähnt, übte Lärmy sich im Sanitaschenzielwurf und traf mich auch. Als ich die Gemeingefährlich Waffe von meinem Rücken nahm bemerkte ich sofort, dass sie um eine Tablette leichter war. Schnell schlief ich wieder ein, um mich von der Schlacht zu erholen, doch schon eine halbe Stunde später weckte mich Lärmy schon wieder. Kochend vor Wut holte ich aus und traf Lärmy so gekonnt mit der Sanitasche, dass beide aus der Kothe flogen. Im Halbschlaf bemerkte ich wie Lärmy ganz ehrfürchtig, tablettenlutschend die Sanitasche zu meinem Gepäck legte. Was ich als erstes merkte war, dass Schummel mich anschrie, da er der Meinung war ich solle aufstehen. Nach einem Blick auf meinem Wecker, der etwa 10:30 anzeigte, drehte ich mich wieder um, da ich dachte es wäre Zeit für ein Mittagsschläfchen. Mein Versuch scheiterte an Schummels Schreikrampf. Er machte mir mit etwa Deutlich:
1. Alles ist schrecklich
2. Es wäre Zeit aufzustehen
3. Alex und Paul würden wieder an Heimweh leiden und schrieen den ganzen Wald zusammen
Nach anhaltenden stillen Protest meinerseits quälte ich mich aus Schlafsack und Kothe. Außerhalb diesem heißen Etwases schnappte ich mir die versammelte Meute und machte mich auf zum Zähneputzen. Mit steigenden Temperaturen stieg meine Stimmung, und beim Frühstück hatte ich dann richtig gute Laune. Wen wundert's, es gab Gelbwurst (gesprochen Gelbwurscht). Nach dem gelungenem Frühstück machten wir uns ans Packen, wobei wir von Alex lautem "Bu hu wuhä bü" begleitet wurden, was die Stimmung drückte. Bald fuhren wir los, wobei wir einige Berge und Täler hinter uns ließen. Als wir an einem See vorbei kamen, begutachten wir ihn auf seine Badetauglichkeit, welche aufgrund maßen von Algen nicht vorhanden war. Unser schon lange erwartetes Badevergnügen fiel damit ins Wasser, was uns, aufgrund der unangenehmen Mittagshitze, sehr störte. Als wir uns wieder aufmachten, verletzte sich Schummel an einer Thunfischdose, welche in der Mülltüte an seinem Rad hing. Nach einer kleiner Operation meinerseits, an der etwa 10cm lagen Wunde, fuhren wir weiter. Am Nachmittag erreichten wir die Straße nach Wörth, welche sehr abfällig war, so dass wir Wörth im "null Komma nix". Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 45,5 km/h. In Wörth kauften wir ein und fuhren auf dem Donau-Rad-Wander-Weg aus der Stadt, wo wir uns bald einen Platz für die Nacht suchten. Diesen fanden wir auf einem Hügelchen, auf dem wir Ochsenfrösche aufbauten, da kein geeigneter Platz für Kothen vorhanden war. Bald fingen wir an zu kochen. Sollte ein Kritiker auftauchen sei ihm gesagt: Man hätte vielleicht etwas weniger Pfeffer in den Korsischen Reistopf packen können, aber mir hat's geschmeckt, und das allein verbietet jegliche Kritik.

Stetson

Dienstag der 09.07.02 - "Der Unfall"

Es war ein nicht so schöner Tag, denn das große Gewitter kam. Ich und Lärmy mussten Wasser holen. Es ging bergab und auf einmal geriet mir der eine Wassersack in die Speichen und ich überschlug mich einmal und seit dem trage ich einen Verband am Knie. Schummel wechselt mir jeden Abend den Verband und das brennt ganz schön Gehen kann ich auch nicht so gut. Aber Fahrradfahren kann ich noch sehr gut. Nach dem Wasserholen traf ich Schummel. Er hatte mir einen Zehn Liter Sack abgenommen. Dann traf ich auch noch ???? und Paul, der eine nahm mir einen Beutel mit vollen Flaschen ab. Danach gab es erst einmal etwas leckeres zu Essen. Es war sehr stürmisch. Wir haben in Ochsenfröschen geschlafen

Schnorg

Mittwoch der 10.07.02

Als erstes haben wir die Ochsenfrösche abgebaut und unsere Sachen auf die Fahrräder gepackt. Danach haben wir gefrühstückt. Gleich darauf sind wir mit den gepackten Fahrrädern in ein Dorf gefahren, wo Paul und ich Wasser holten. Dann sind wir zu dem Laden Real gefahren und haben eingekauft. Es hat in strömen geregnet. Als es aufgehört hat zu regnen, sind wir weiter gefahren. Als wir eine Zeit gefahren sind, hielten wir an einem Wald, wo wir einen super Platz fanden, mit einem Fluss, wo wir uns waschen konnten. Dann bauten wir Kamel auf. Gleich darauf haben wir ein Eiergericht gekocht und dann gegessen. Mir hat es sehr gut geschmeckt. Gleich danach sind wir ins Bett gegangen.

Alexander

Donnerstag der 11.07.02 - "Die Blaubeermarmelade"

Wir standen mal wieder sehr spät auf. Nachdem wir gefrühstückt hatten sind Kluschi, Schnorg, Stetson und Schummel in die Stadt gefahren. Dort sind sie ins Krankenhaus gefahren. Weil Schnorg zuviel gehustet hat. Ihm wurde Blut abgenommen. Weil Stetson kein Blut sehen kann ist er mit Kluschi zu Post gefahren um Briefmarken zu kaufen. Danach haben sie ein Fahrradladen gesucht und auch gefunden Stetson brauchte ein Gestänge für die Gangschaltung. Danach wurde eingekauft. Alle die hier geblieben sind mussten Holz suchen. Als wir meinten wir hätten genügend Holz gesammelt, haben wir Blaubeeren gesammelt. Die Blaubeeren legten wir in ein Koschioberteil taten etwas Wasser in das Koschi. Danach legte Pott das Koschi aufs Feuer. Ich tat noch etwas Zucker hinein. Als die anderen wieder kamen, tat Stetson noch etwas Zucker und ganz viel Kartoffelmehl dazu. Wir hatten vergessen Wasser zu holen Zwei holten etwas Wasser. Danach kochten wir und aßen Spaghetti Bolognese. Es hat sehr gut geschmeckt.

Sven

Freitag der 12.07.02 - Das Bergfest

Das Bergfest fanden wir alle sehr gut. Morgens sind wir aufgestanden und haben erst einmal ausgiebig gefrühstückt. Nach dem Frühstück sind Stetson und Schummel zum Einkaufen gegangen. Sie haben für das Bergfest eingekauft. In der Zeit wo Schummel und Stetson eingekauft haben, haben wir an der Feuerstelle aufgeräumt und haben Feuerholz gesucht. Abends hat es dann ziemlich lange gedauert bis das Essen fertig war. Doch am Ende hat es dann ganz gut geschmeckt. Später in den Betten hat es so geregnet, dass die Schlafsäcke ganz nass waren

Lärmy

13.07.02 - Mein (Mosos) Geburtstag

Wir haben meinen Geburtstag um 0:00 Uhr gefeiert. Wir haben Tschai getrunken und Mashmellos gegrillt. Dann haben wir noch gesungen. Danach sind wir ins Bett gegangen. Morgens um 10:00 Uhr haben wir gefrühstückt. Nachdem Frühstück hat Schummel meine Eltern geholt, während wir uns wuschen. Als meine Eltern da waren habe ich meine Geschenke ausgepackt. Ich habe ein Fernglas mit eingebauten Kompass und Spiegel, ein Playstation 2 Spiel, ein Playstation 2 Player, den Original WM Ball, eine Playstation 2 und den Harry Potter Film bekommen. Den WM Ball haben Kluschi, Papa, Alex, Schnorg, Lärmy und ich eingeweiht. Danach haben wir Würstchen, Chickenwings, Sparrips und Kartoffelsalat gegessen. Nun haben wir noch viel gequatscht und Spaß gehabt. Dann mussten meine Eltern schon nach Hause, weil es anfing zu regnen. Wir liefen schnell in unser Kamel. Dort haben wir gesungen. Danach hat Stetson vorgelesen. Dann gingen wir schlafen.

Moso

Sonntag der 14.07.02

Um 9.00 Uhr begangen Stetson und Schummel eine Schandtat: Sie weckten uns. Wir fluchten! Packen, schon wieder, das stört so langsam. Schnorg brauchte am längsten. Wir durften den steilen Weg nicht fahren. Matsch, Matsch, Matsch! . Wir fuhren schon sehr lange. Eine Frau sprach uns an, denn sie wusste nicht ob wir Pfadfinder oder Wanderer waren. Stetson redete während der Fahrradfahrt mit der Frau, die auch Fahrrad fuhr.

Kluschi

Montag der 15.07.02

Wir haben Scheiße geschlafen. Es gab wie immer Belag mit Brötchen. Und dann das Packen - Schlimm, schlimm. Ja aber immerhin ging es dann Bergab und wir haben den Rekord von 45,7 geschafft. ????????????????????????????????????????????????????????????????????????????

Pott

Dienstag der 16.07.02 - "Die erste und letzte Fahrradpanne"

Wie jeden Morgen wachten wir etwa um 10:00 Uhr auf. Als ich hoch schaute und Wolken sah, war mir klar, dass es heute noch regnen würde. Dieses bewahrheitete sich auch, denn mitten bei unserem Frühstück fing es an zu regnen. Fast alle verkrochen sich in ihre Oschenfrösche, nur Stetson und ich beschlossen unser Frühstück fortzusetzen. Doch wenige Zeit später fing es noch stärker an zu regnen, so dass wir uns auch in den Ochsenfrosch verkrochen. Nachdem es aufgehört hatte zu regnen, packten wir und um etwa 14:30 konnten wir dann endlich losfahren. Ich fuhr mal wieder vorne und als wir den ersten Hügel halb hochgefahren waren sah ich, dass Schnorg ein Problem mit seinem Fahrrad hatte. Also bogen wir in den nächsten Feldweg ein und guckten uns Schnorgs Fahrrad an. Nach einiger Zeit stand fest, dass das Tretlager herausgebrochen war und ohne ein Schweißgerät nicht mehr zu reparieren war. Wir beschlossen, dass ich Schnorg mit einem Seil zum nächsten Fahrradladen abschleppen solle. Beim Fahrradladen angekommen empfing uns eine sehr unfreundliche Verkäuferin, die das Fahrrad pardo nicht reparieren wollte, da sie keine Zeit habe und es eh wieder kaputt gehen würde. Da es sonst keinen Fahrradladen gab, beschlossen wir Schnorg bis nach Regensburg, das noch etwa 30 Kilometer entfernt war, abzuschleppen. Wir kauften noch für den Abend und den Morgen ein und fuhren dann weiter. Um etwa 20:00 Uhr suchten wir uns einen Lagerplatz, den für auch schon bald fanden. Wir bauten ein Kamel auf (Das sind zwei miteinander verbundene Kothen). Zum Abendessen gab es Apfel-Schweine-Curry. Da das Kochen etwas länger dauerte kamen wir erst um 1:00 Uhr ins Bett.

Schummel

Mittwoch der 17.Juli - "Die lange Suche nach einem Lagerplatz"

Wir erwachten so zwischen 10:30 und 11:00 Uhr und hörten zuerst den Regen, der auf das Dach unseres Kamels fiel. Nachdem auch ich mich aus meinen Schlafsack gequält hatte, machten wir uns ans Frühstück. Es gab wie jeden zweiten Tag Brot. Nach dem Essen schien Petrus die Lust vergangen zu sein, uns zu ärgern, so dass es nur noch etwas von den Bäumen tropfte. Schnell gingen wir Zähneputzen. Die zwar mehr oder weniger freiwilligen Topf Abwascher waren Moso und Christopher der seit gestern auf den Namen Kluschi hören sollte. Wir sind fest davon überzeugt, dass Kluschi (von Klugscheißer) genau der richtige Name für Christopher ist. Mehr oder weniger schnell wurde dann gepackt. Als wir endlich unsren Lagerplatz verließen war es schon Nachmittag. Wir fuhren etwas und bemerkten dann dunkle Wolken am Himmel. Schummel und die anderen griffen gleich zu den Ponchos, wobei es nicht richtig nieselte. Mitaufkommenden Abend machten wir uns daran einen Lagerplatz zu suchen. Da wir jedoch keinen fanden, warfen wir einen Blick auf die Karte und entdeckten einige Wälder hinter Obertraublingen. Wir beschlossen in Obertraublingen einzukaufen und dann die Wälder abzuklappern. Als wir gerade in Obertraublingen einbogen, kollidierte Schnorg, der wegen seines defekten Rades von Schummel an einem Seil gezogen wurde, mit einen Fiat Panda, in dem eine Arzthelferin saß. Diese brachte Schnorg und Schummel zur nächsten Praxis. Als die zwei die Praxis in strömenden Regen verließen, wurde uns mitgeteilt: Operation geglückt; 12 Zecken Tod; Patient lebt und bräuchte mal ne Dusche. Das mit der Dusche war uns schon vorher klar, aber was soll's. Schnell machten wir uns auf zum Einkaufen (Schummel und Schnorg schoben) und erreichten einen Netto Supermarkt in dem sich folgendes fand:
2,25 kg Tortellini
1 Bund Petersilie
400 g Schinken
600g Schmelzkäse
Cornflakes
5 l Milch
9 Brötchen
10 Snickers
Puddings und Brötchen verspeisten wir sofort. Der Rest wurde eingepackt. Wir packten ein und der Supermarkt schloss. Erst jetzt bemerkten wir, dass wir die Sahne für unser Käse-Sahne Soße vergessen hatten. Wir trennten uns. Schummel und Schnorg schoben in den nächsten Ort, in dessen Nähe der Wald lag. Wir anderen fuhren vor und suchten einen Platz. Wir fuhren über 15 Km durch Wälder und Felder und fanden nichts. Wir fuhren durchs Bayernländle, und fanden nicht zur Rechten Zeit den Ort, an dem wir uns mit Schummel treffen wollten. Da es schon Dunkel war, ging ich in ein Gasthaus und rief Schummel auf Handy an. Das Telefonat, welches 2 Euro kostete ergab folgendes: Wir wollten uns wieder vorm Netto treffen. Als wir dort ankamen waren Schummel und Schnorg schon dort, und hatten den Besitzer des Netto getroffen, welcher uns einlud hinterm Supermarkt zu schlafen. Freudig nahmen wir das Angebot an und fingen an ein Kamel aufzubauen und zu kochen. Schummel hatte in einem anderen Laden Sahne organisiert. Als Aufgebaut war, legte ich mich hin, weil ich mich unwohl fühlte. Als man mich dann um 0:00 Uhr weckte, gab es Tortellini. Danach gingen wir ins Bett. Kaum dort regnete es in Strömen.

Stetson

Donnerstag der 17 Juli

Am Morgen gab es Flakes und Schoko Müsli. Nach dem Essen musste ich einen Hortentopf abwaschen, der ein bisschen angebrannt war. Dafür brauchte man die Stahlwolle. Ich nahm mir die Tüte und lief zum Topf. Ich guckte in die Tüte und es war nur noch das Spüli darin. Ich ärgerte mich ziemlich doll und musste den Topf mit der Hand abwaschen. Doch er ging noch abzuwaschen. Danach gingen alle bis auf Alex, Moso, Stetson und ich zum schwimmen. Ich und die anderen sind zu einer Sportanlage gefahren um zu duschen.

Schnorg

Freitag der 18 Juli

Wir haben uns am Morgen von allen vorhandenen Weckern um 7:00 Uhr wecken lassen. Wir fingen gleich an unsere Sachen zu packen. Stetson uns ich gingen dann noch für die Bahnfahrt einkaufen. Danach haben wir gefrühstückt. Moso, Schnorg und Kluschi durften sich über den Genuss einer Stolle freuen. Da wir unter Zeitdruck waren konnten sie diese aber nicht ganz aufessen, was sie natürlich freute. Als dann endlich alles eingepackt konnten wir die letzten 10 Kilometer zum Bahnhof zurücklegen. Unser Zug fuhr pünktlich in Regensburg ab. In Nürnberg mussten wir das erste Mal umsteigen. Dort wurde Pott auch schon von seinen Eltern abgeholt, weil sie gleich weiter zum Plattensee fahren wollten. Im Zug nach Würzburg merkte ich schnell das etwas mit dem Zug war, denn die Zugbegleiter liefen hektisch umher. Dann kurz vor Würzburg hielt der Zug plötzlich auf einem sehr kleinen Bahnhof und durch die Lautsprecher kam die Ansage, dass der Triebwagen kaputt sei und das eine neue Lok davor gespannt werden musste. Als wir schon eine Weile standen, war uns klar, dass wir unseren Anschlusszug nicht rechtzeitig erreichen konnten. Deshalb ging Stetson zum Zugbegleiter um zu fragen ob der Zug vielleicht auf uns warten können. Doch dieser war nicht bereit mit Stetson zu sprechen. In Würzburg erfuhren wir dann , dass der letzte Zug, der Fahrräder nach Hamburg mitnehmen konnte, schon gefahren war. Wir mussten dem Bahnpersonal Ordentlich auf die Füße treten, damit sie eine Lösung für unser Problem fanden. Die Einzige Möglichkeit nach Hamburg zu kommen war, dass wir über Köln nach Hamburg fahren mussten. So fuhren wir nach Köln, wo wir dann erst mal einen längeren Aufenthalt hatten, bis es dann um O:10 Uhr nach Hamburg ging. In Hamburg kamen wir dann um 4:46 Uhr an. Das heißt wir hatten am Ende mehr als 8 Stunden Verspätung.

Schummel