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Stamm Hagen von Tronje

Bayerngroßfahrt 19.07.1999 - 02.08.1999

1. Tag, Montag der 19. Juli 1999

Wir trafen uns um 7:45 Uhr am Reisezentrum. Kurz darauf begaben wir uns mit den Rädern in Richtung Bahnsteig. Um halb neun luden wir dann unsere Fahrräder in den Zug und fuhren dann um 8:33 Uhr in Richtung Frankfurt am Main los. Nach einer großen Hitze im Zug kamen wir dann gegen 13:00 Uhr im nicht minder warmen Frankfurt an. Nach kurzem Aufenthalt fuhren wir, mit einem etwas kleineren Zug, nach Würzburg. Begrüßt wurden wir dort mit einem heftigen Gewitter. Daniel und ich kauften ein. Als wir dann gegen 18:00 Uhr endlich loskamen, kam der nächste Schlag: Clown hatte einen Platten im Vorderrad. Also hieß es erst einmal wieder Stop! Als wir das Problem auch gelöst hatten fuhren wir noch ca. 10 km aus Würzburg heraus. Dort fanden wir einen Lagerplatz, der sogar eine kleine Feuerstelle hatte. Nachdem wir die Kohte aufgebaut hatten kochten wir uns Himmel und Erde. Gegen Mitternacht legten wir uns dann schlafen.

Johannes Jäkel

2. Tag, Dienstag der 20. Juli 1999

Wir sind gegen 10:00 Uhr aufgestanden. Als erstes haben wir gefrühstückt und danach haben wir das schmutzige Geschirr vom Vorabend abgewaschen. Dann haben wir die Kothe abgebaut und sind vor den mückigen Lagerplatz geflüchtet. Kaum waren wir im nächsten Dorf hatte ich schon wieder einen Platten. Nachdem der Schlauch ausgewechselt war sind wir erst einmal weitergefahren. In Unteralterthheim haben wir eine Mittagspause gemacht. Nach einem kleinen Imbiß haben wir für die Zwiebelsuppe am Abend eingekauft. Wir suchten danach noch auf den Weg nach Werbach ein Freibad, daß wir aber nicht gefunden haben. 5 km vor Tauberbischofsheim haben wir einen genialen Lagerplatz auf einer Wiese vor einem Weinberg auf der einen Seite und einen Tannenwald auf der anderen Seite gefunden. Wir bauten eine Kothe auf und kochten die Zwiebelsuppe, die besser schmeckte als die auf dem Pfingstlager (Kommentar: Daniel & Matthias). Gegen 23:00 Uhr sind dann die Wölflinge schlafen gegangen. Der Pfadfinder und der Knappe saßen noch eine gute Stunde am Feuer.

Johannes Fehrler

3. Tag, Mittwoch der 21. Juli 1999

Nachdem wir (Daniel & ich) Clown und Johannes um ca. 9:00 Uhr geweckt hatten, haben wir gegessen und haben die Kothe abgebaut und haben unsere Fahrräder gepackt und sind wieder losgefahren und haben einen Mann gefragt, wo wir das Freibad finden. Im Freibad sind wir abwechselnd ins Wasser gegangen, wir haben noch geduscht. Danach sind wir zügig durchgefahren. In einem größeren Ort haben Johannes und Clown eingekauft und wir haben Pudding und Pfirsiche gegessen. Danach sind wir weiter gefahren und haben einen Lagerplatz gesucht. Wir haben nochmals angehalten und haben geguckt ob wir die Kothe aufbauen können. Da wir nirgends die Kothe aufbauen konnten haben wir uns mit den Kothenbahnen, nachdem wir Schweinepfeffer gegessen hatten, mit unseren Schlafsäcken zum schlafen gelegt.

Matthias Krause

4. Tag, Donnerstag der 22, Juli 1999

Nachdem Matthias und ich um 8:00 Uhr aufgestanden waren, habe ich mein Koschi und den Hortentopf, Matthias sein Koschi abgewaschen. Danach gab es eine heftige Klopperei mit Clown und Johannes. Als Clown dann gesagt hatte, daß wir aufhören sollten haben wir gefrühstückt. Als wir dann mit dem Frühstück fertig waren haben wir unsere Sachen gepackt und sind weiter gefahren. In Rothenburg haben Johannes und Clown eingekauft. Als sie dann fertig waren haben wir Schokopudding und Schokomüsli gegessen. Danach sind wir bis zu einem Lagerplatz weiter gefahren auf den Clown und Johannes vor vier Jahren schon gewesen waren. Wir haben schnell die Kothe aufgebaut und haben gekocht.

Daniel Braatz

5. Tag, Freitag der 23. Juli 1999

Wir mühten uns gegen 13:00 Uhr aus den Schlafsäcken und fingen dann kurz darauf auch schon an zu frühstücken. Als wir gut gesättigt waren knüpften wir die Kohte zu und bewegten uns mit den Fahrrädern in Richtung Rothenburg ob der Tauber. Das Gepäck ließen wir bei der Kothe zurück, weil wir die Stadt besichtigen und einen Ruhetag einlegten. In der Altstadt trennten wir uns dann. Daniel und Matthias gingen ihren Interessen nach, Clown und ich den unsrigen. Nach einer guten Stunde trafen wir uns wieder. Dies jedoch nur für kurze Zeit, denn die Wölflinge gingen das uns bekannte Kriminalmuseum besichtigen. Clown und ich kauften für Chili con carne ein, da eine Stunde später die Geschäfte zumachten und wir noch schwimmen gehen wollten. Dies machten wir dann noch bis ca. 18:30 Uhr. Am Lagerplatz aßen wir dann noch Chili con carne und gingen gegen 0:00 Uhr in das Land der Träume.

Johannes Jäkel

6. Tag, Samstag der 24. Juli 1999

Wir sind gegen halb zehn ausgestanden, obwohl wir ca. 1 Stunde früher der Sonne in die Augen blicken wollten. Beim Frühstück wurden wir von einem Mähdrescher gestört und die Morgenruhe war gegessen. Gegen 12:00 Uhr sind wir dann gen Regensburg o. d. T. aufgebrochen, wo wir dann wieder einmal eingekauft haben (Korv für Samstag und Tomatensuppe für Sonntag). Außerdem gab es für jeden wieder zwei Schokopuddings. Dann gings richtig los. Wir sind über Leuthershausen und Herrieden bis nach Tham gefahren. Zwischendurch sind wir durch ein sehr bayrisches Dorffest (Sauffest) gefahren. Es gab dann noch für jeden ein Brötchen und etwas Cola als Zwischenmahlzeit. Matthias rutschte einige Zeit später von der Pedale und schlug sich die Wade an dieser auf. So kam der Sanikasten zum ersten Mal zum Einsatz. Aber alles kein Problem, es ging weiter. Daniel und Matthias suchten bei Tham ihr erstes Mal einen Lagerplatz. Fast geschafft. Wir ließen uns dann einige Meter neben den zuerst gesuchten Platz nieder. Wir bauten nichts auf, da der Himmel ringsum blau war. Nachdem wir abgeladen hatten kochten wir Korv. Den Topf wusch, wie fast immer, Daniel ab. Nicht viel später schliefen wir unter den Bäumen ein!

Johannes Fehrler

7. Tag, Sonntag der 25. Juli 1999

Daniel und ich sind um ca. 10:00 Uhr aufgestanden und haben unsere Koschis abgewaschen. Etwa um 11:00 Uhr sind Clown und Johannes aufgestanden. Wir haben gegessen gepackt, haben gegessen und sind losgefahren. Um etwa 14:00 Uhr sind wir in einem See geschwommen und haben ein Eis gegessen. Danach sind wir am See entlang gefahren, als wir am Ende des Weges waren haben wir kein Radwanderwegschild mehr gesehen. Bis zum letzten Schild waren es mehrere Kilometer, deswegen sind wir der Karte nach gefahren. In Aha haben wir Wasser geholt. Als wir Aha wieder heraus gefahren waren, haben wir uns nach einem Lagerplatz umgeschaut und Daniel und ich haben in einem Waldstück einen Platz gefunden. Wir konnten dort nichts aufbauen. Wir haben uns auf die Kohtenbahn gelegt, nachdem wir Tomatensuppe gegessen hatten.

Matthias Krause

8. Tag, Montag der 26. Juli 1999

Wir sind um 8:00 Uhr aufgestanden und haben gefrühstückt, weil wir nicht so lange fahren konnten, denn heute ist Bergfest und Johannes und Clown mußten noch einkaufen. Matthias und ich suchten in der Nähe von Treuchtlingen einen Lagerplatz. Wir bauten keine Kothe auf. Als wir uns eingerichtet hatten gingen Clown und Johannes einkaufen. In der Zeit haben Matthias und ich Feuerholz gesammelt. Als Johannes und Clown zurück kamen, mußten Matthias und ich ca. vier Stunden auf das Essen warten. Das Essen hat sehr gut geschmeckt, es war der Pekingtopf. Zum Nachtisch gab es Schokopudding. Wir sind um 0:30 Uhr schlafen gegangen.

Daniel Braatz

9. Tag, Dienstag der 27. Juli 1999

Da heute Ruhetag war, standen wir erst gegen 12:00 Uhr auf. Nachdem wir gefrühstückt hatten fuhren Clown und ich nach Treuchtlingen, während die Wölflinge mit hortentopfschruppen und Kartenspielen beschäftigt waren. Nachdem wir vom Wasserholen zurück gekommen waren, verbrachten wir den restlichen Tag mit Kartenspielen und entspannen. Gegen 21:00 Uhr machten wir uns noch den Rest des Bergfestessens warm. Als wir gegen 21:30 Uhr fast mit dem Essen fertig waren, kam noch ein Förster vorbei. Schock, mußten wir nun den Platz verlassen? Nein, es war ein sehr freundlicher Förster. Er sagt nur zu uns, daß wir den Lagerplatz sauber verlassen sollten. Gegen 22:30 Uhr gingen dann die Wölflinge schlafen, Clown und ich blieben noch etwas länger wach.

Johannes Jäkel

10. Tag, Mittwoch der 28. Juli 1999

Wie sind schon gegen 9:00 Uhr aufgestanden, weil wir die kühlere Morgenluft zum angenehmen Fahren nutzen wollten. Wir haben gefrühstückt, den Platz ordentlich aufgeräumt und sind losgefahren. Unser erster Stopp war der Tengelmann in Treuchtlingen. Wir haben dort für jeden eine Buttermilch und Früchte für den Tschai ein am Abend gekauft. Mein Hinterreifen war verdächtig flau, doch mit der Handfahrradpumpe konnten wir das Problem nicht lösen, so daß wir eine Tankstelle suchen mußten. So, nun konnten wir endlich losfahren. Da wir uns mal abkühlen wollten, suchten wir ein Freibad. Doch es gab ein Problem, einen Bademeister, der glaubt, daß er Jesus sei. Wahrscheinlich mochte er keine Pfadfinder, und aus diesem Grund machte er uns gleich dumm an (an der Kasse). Wir hätten unsere Fahrräder ja mit dem ganzen Gepäck mit ins Schwimmbad nehmen müssen, doch dieses schien den übermächtigen, proletischen und sowieso auf dem niedrigsten Niveau befindlichen Bademeister nicht für möglich. So endete dieses Erlebnis mit einer Pöbelei und damit, daß wir nicht ins Schwimmbad gingen. Beim nächsten Supermarkt stärkten wir uns mit Joghurt und Saft. Wir guckten auf die Karte und suchten uns das nächste Freibad raus, doch diesmal sollten wir nicht schwimmen können. Nach einem 2 km langen Anstieg machten wir erst einmal eine angemessene Pause! Doch wo war das ausgeschilderte Freibad, auf das wir uns so freuten. Nichts war ausgeschildert, also fragten wir eine Bäuerin, doch diese sagte zu unseren Entsetzen, daß das Schwimmbad schon vor Jahren abgerissen wurde. Enttäuscht heizten wir die 2 km mit Tempo 50-60 km/h hinunter und kauften für die nächsten zwei Tage ein. Wir suchten kurze Zeit später bei Altendorf an einem Berge einen Lagerplatz. Wir kochten Himmel und Erde, daß nur mäßig schmeckte, da die Milch sauer war. Egal es sollte am Abend ja noch Tschai geben. Hannes und ich schnippelten unter übelsten Bedingungen, es gab eine Kleintierinvasion. Aber auch das haben wir überlebt, und für den ersten selbstgemachten Tschai hat er sehr gut geschmeckt. Nur Daniel fand ihn zu bitter, er hat aber an fast allen etwas auszusetzen! Daniel und Matthias gingen um 1:00 Uhr, wir um 2:00 Uhr schlafen.

Johannes Fehrler

11. Tag, Donnerstag der 29. Juli 1999

Wir sind etwa um 11:00 Uhr aufgestanden und haben um 11:30 Uhr gefrühstückt. Nach dem Frühstück sind Daniel und ich ins Dorf gefahren haben Wasser geholt und haben nach einem Supermarkt gefragt was ziemlich lange gedauert hat, daß Clown uns schon gesucht hat. Als wir zurück waren sind Johannes und Johannes einkaufen gefahren und haben ihre Schmutzwäsche in der Altmühl gewaschen. Als sie wieder da waren haben Daniel und ich unsere Sachen gewaschen. Danach haben Daniel und ich noch Feuerholz gesucht. Die Großen haben dann Nudeln mit Oliven-Knoblauchsoße gekocht. Nach dem Essen sind Daniel und ich schlafen gegangen, die Großen sind noch beim Feuer geblieben.

Matthias Krause

12. Tag, Freitag der 30. Juli 1999

Wir sind um 10:00 Uhr aufgestanden. Matthias und ich haben dann unsere Töpfe und Koschis abgewaschen. Danach haben wir gefrühstückt und gepackt. In Wellheim sind wir ins Freibad gegangen. Als wir fertig waren haben Johannes und Clown eingekauft. Sie haben Eis, Malzbier und Joghurt eingekauft, zum sofort essen. Danach sind wir weiter gefahren. In einem Wald haben Johannes und Clown einem Lagerplatz gefunden. Das Essen ist mir leider etwas angebrannt, aber es hat trotzdem gut geschmeckt. Es war Gurkengulasch.

Daniel Braatz

13. Tag, Samstag der 31. Juli 1999

Wir sind wegen des Weckers gegen 8:00 Uhr aufgestanden. Wir haben gefrühstückt und sind kurze Zeit später losgefahren. Rennertshofen war der Ort, indem wir einkauften für Samstag und Sonntag. Vor Neuburg an der Donau machten wir eine große Pause und spielten 2-3 Runden Canasta. Danach fuhren wir nach Neuburg hinein und gingen ins Freibad. Zuerst Matthias und Daniel während wir auf die Fahrräder mit dem Gepäck aufpaßten. Danach war es umgekehrt und Johannes und ich schwammen im übervollem Bad ein wenig im Kreis. Auf den Weg zur Lagerplatzsuche machten wir uns noch über ein Seniorenfußballspiel lustig. Wir holten noch Wasser und fuhren weiter. Der Lagerplatz, den wir fanden, der eigentlich ganz gut war, doch eine Bundesstraße in der Nähe nervte etwas. Wir bauten wieder nichts auf und kochten dann Chili con carne und gingen alle gemeinsam gegen 23:00 Uhr ins Bett!

Johannes Fehrler

14. Tag, Sonntag der 1. August 1999

Gegen 11:00 Uhr sind Daniel und ich zu den Großen gegangen, um Canasta zu spielen. Danach haben Daniel und ich unsere Stullen bekommen wovon Daniel kotzen mußte. Wir sind gegen 15:00 Uhr losgefahren. Zwischendurch haben wir eine Pause gemacht, wo wir Canasta gespielt haben. In einem Gasthaus, in der Nähe, haben Daniel und ich Eis gekauft. Dann haben wir einem Lagerplatz gesucht, danach haben Johannes und Johannes Wasser geholt. Daniel und ich haben Feuerholz gesucht. Als Johannes und Johannes wieder zurück waren haben wir Essen gemacht und sind ins Bett gegangen.

Matthias Krause

15. Tag, Montag der 2. August 1999

Clown und ich haben die Nacht durchgemacht. Also weckten wir um 6:00 Uhr die Wölflinge. Nach kurzem Frühstück und packen fuhren wir dann gegen 7:30 Uhr los. Nach wenigen Kilometern erreichten wir dann Ingolstadt. Kurz irrten wir etwas herum und schon waren wir am Bahnhof. Clown und ich gingen zum Laden und kauften Essen für die Fahrt ein. Eine Stunde warten und schon saßen wir im Zug nach Treuchtlingen. Dort hatten wir eine weitere Stunde Aufenthalt, indem wir eine eichstätter Pfadfinderin trafen. Auf dem Bahnsteig, wo unserer Zug abfahren sollte, wurde gebaut. Die Deutsche Bahn AG hatte es aber nicht nötig trotz Baustelle einem Wagenstandsanzeiger aufzustellen. Personal gab es sowieso nicht. Also stellten wir uns auf gut Glück an den einem Ende. Wie sollte es anders kommen, wir standen natürlich am falschen Bahnsteigende und so mußten wir den ganzen langen InterCity mit den Fahrrädern entlang rennen. Völlig erschöpft saßen wir dann wenig später in unserem Abteil in Richtung Hamburg-Altona. Um 19:13 Uhr kamen wir dann in Hamburg Hbf an, wobei dort die Schaffnerin noch ein bißchen Streß machen mußte.

Johannes Jäkel